Notizblog

01/09/2010

Ashrita auf der Wippe!

Ashrita auf der größten Wippe der Welt

Diese Wippe ist nicht irgendeine Wippe, sondern mit 24 Meter die Größte der Welt. Ashrita hat sie extra zu Ehren Sri Chinmoys bauen lassen, der am 27. August 79 Jahre alt geworden wäre. Auch ich saß auf dieser Wippe, es ist ganz lustig und wenn du eine schwere Person auf der anderen Seite sitzen hast, musst du dich festhalten, sonst fliegst du in die Luft.

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14/08/2010

Angikar Djordjevic schafft den Ärmelkanal!

Angikar

Angikar Djordjevic vom serbischem Sri Chinmoy Marathon Team hat am 8./9.August den Ärmelkanal in einer Zeit von 19 Stunden und 24 Minuten durchschwommen. Er sagte, er sei sehr glücklich und es sei einfacher gewesen als erwartet.

Auch Vassanti Niemz will dieses Jahr den Ärmelkanal schwimmend durchqueren. Kürzlich nahm sie am Internationalen Self-Transcendence Zürichseeschwimmen teil und überraschte mit einer Superzeit von 9 Stunden und 48 Minuten.

Mehr Informationen unter : http://channel-triathlon.com/

 

 

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18/07/2010

Self-Transcendence 3100-Meilenlauf: Es bleibt spannend!

Self-Transcendence 3100 Mile-Race 2010

Obschon bei diesem extremen Mehrtageslauf Teilnehmen alleine schon eine Riesenleistung ist, verspricht es diesmal an der Spitze etwas spannender zu werden als in den letzten Jahren, als Asprihanal Aalto immer außer Konkurrenz gewann. Diesmal gibt es zwei Konkurrenten die dem "Fliegenden Finnen" den Titel streitig machen wollen: Pranjal Milovnik und Galya Balatsky. Asprihanal führt derzeit zwar (Stand 17.07.2010), aber Pranjal und Galya sind dem Führenden dicht auf den Fersen. Besonders der Ukrainer ist nicht zu unterschätzen, erstens gewann er dieses Jahr schon den Self-Transcendence 6-Tagelauf von New York vor der österreichischen Ultralauflegende Smarana Puntigam, und zweitens wird er um so stärker, je länger das Rennen ist.

Bei den Damen schlägt sich die österreichische Newcomerin Surasa Mairer recht gut. Die mehrfache Weltrekordlerin über verschiedene Ultra- und Rückwärtsdistanzen lässt immerhin den Deutschen Purna-Samarpan Querhammer und den Ukrainer Stutisheel Lebedyev weit hinter sich. Sie ist die einzige weibliche Teilnehmerin.

Noch ein paar Tage und dann wissen wir mehr.

http://3100.srichinmoyraces.org/

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04/07/2010

Bericht von der Songs of the Soul Balkan Tournee

Pavaka playing at Songs of the Soul

Die Balkan Songs of the Soul Tournee vom 4. bis 9. Juni durch 6 Städte (Sofia, Skopje, Nis, Belgrade, Pecs, Zagreb) war äußert erfolgreich: Insgesamt 11000 Leute wohnten den Konzerten bei, davon 3200 Zuhörer in Sofia, was ein neuer Rekord für Songs of the Soul ist.

Zahlreiche Fotos von der Tour findet man auf der Songs of the Soul Webpage: http://www.songsofthesoul.com. Pavaka hat einen netten Bericht auf seiner Homepage verfasst: http://www.pavaka.com/balkan-tour/. Ich möchte noch daran erinnern, dass im Herbst eine weitere Songs of the Soul Tournee stattfindet. Und zwar diesmal in Westeuropa vom 6. bis zum 14. November (Amsterdam, Paris, Oxford, Bristol, Dublin, London). Bitte jetzt schon in euer Terminkalender eintragen.

 

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26/06/2010

25 Jahre ist es her!

Sri Chinmoy is lifting 155 lbs

Vor genau 25 Jahre am 26. Juni 1985 startete Sri Chinmoy seine Gewichthebeodyssee indem er 40 lb (=18,14 kg) in die Luft stemmte. Weil er wegen Knieproblemen nicht mehr laufen konnte, suchte der indische Fitnesspionier eine neue Herausforderung, die er im Gewichtheben fand. In dieser neuen Disziplin machte Sri Chinmoy schnellen Fortschritt: Schon im November 1985 war er in der Lage sein eigenes Körpergewicht (155 lbs) von einer Plattform in die Höhe zu stemmen. Am 30. Januar 1987 stemmte Sri Chinmoy mit dem rechten Arm 7063lbs (=3204 kg) und am 4. August 1988 mit dem linken Arm 7040 lbs (=3193,28 kg). Mit dieser historischen Errungenschaft brachte Sri Chinmoy den Nachweis für das unlimitierte Potential, das in jedem von uns steckt.

Artikel über Sri Chinmoys Gewichtheben findest du unter:

http://srichinmoy-reflections.com/weightlifting

 

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19/06/2010

World Harmony Run in Luxembourg!

 

World Harmony Run in Luxembourg 2010

Am 14. und 15. Juni durchlief der World Harmony Run Luxemburg.

Siehe dazu:

http://www.worldharmonyrun.org/luxembourg/news/2010/0615

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05/06/2010

Jharna-Kala Ausstellung in Bad Vöslau

Sri Chinmoy painting a Jharna-Kala

Sri Chinmoys Original Gemälde zu sehen ist immer ein wahres Erlebnis. Heutzutage werden allerdings nur ganz wenige solcher Ausstellungen angeboten und gerade jetzt bittet sich eine solche Gelegenheit in Österreich an: Die Ausstellung mit dem Titel "Soul-Birds" (Seelenvögel) im Schloss Bad Vöslau läuft von 1. Juni bis 7. Juni 2010 und ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Und morgen (Sonntag) gibt es auch ein Superrahmenprogramm: Zaubershow von Tulasi, Tanzperformance mit dem Ensemble Carousel und Konzert mit dem englischen Vokalensemble Ananda. Also nichts wie hin!

Nährer Informationen unter: http://www.jharna-kala.at


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30/05/2010

Kleiner Nachtrag zu Ashrita


Ich war doch zu langsam, das heißt Ashrita, der Jäger der verrückten Rekorde, hat wieder schneller Rekorde gebrochen, als dass ich schreiben kann:

Am 14. Mai war Ashrita bei einer Veranstaltung des World Harmony Runs in Budapest zu Gast. Die größte zusammenhängende von Kindern gemalte Zeichung sollte angefertigt werden, ein neuer Guinnessbuchrekord. Ashrita war gekommen, um sich das anzuschauen und hat dann eben selbst einen Rekord gebrochen: er wollte in einer Minute so viele wie mögliche rohe Eier auffangen und sie unbeschadet in eine Kiste legen. Nur die unzerbrochenen Eier wurden gezählt. Und Ashrita schaffte es natürlich: er fing in einer Minute 76 Eier auf.

Ashrita_catching_raw_ eggs

Aber wer Ashrita kennt weiß, dass er damit noch nicht genug hat. Einen Tag später begab er sich nach Wien. Es schüttete zwar Eimerweise Wasser, das konnte Ashrita jedoch nicht davon abbringen, die schnellste Meile mit Floßen an den Füßen zu laufen: 7 Minuten 56. 2 Guinnessbuchrekorde in 2 Tagen!! Gar nicht so schlecht.

Un noch eine Insidernews: Ashrita ist daran interessiert im Oktober bei den Impossibility Challenger in München teilzunehmen.


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21/05/2010

Ashritas neue Rekorde

Ashrita doing frog jumping

Springen wie ein Frosch ist keine olympische Disziplin, aber dafür einen Eintrag ins Guinnessbuch wert. Mit dem Indexfinger muss man während der gesamten Dauer des Springens die große Zehe festhalten und nicht loslassen. 100 Meter Froschspringen in Florenz vor der Santa Maria del Flore Kathedrale ist für Ashrita Furmann kein Problem, er schafft ganz locker den neuen Weltrekord.

Ashrita on a rolling globe

1 Monat später in New York: Ashrita steht auf einem Rollenden Zirkusball und das während 44 Minuten. Auch das ist Rekord. Gratulation Ashrita.

http://www.ashrita.com/

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09/05/2010

Ravi Shankar ist 90 Jahre alt!

Ravi Shankar

Ich habe schon etliche Konzerte von klassischen indischen Musikern gesehen, derjenige, der mir jedoch eindeutig am besten gefallen hat, ist Ravi Shankar.

Der indische Maestro wurde am 7. April 2010 90 Jahre alt. Ravi Shankar, der trotz seines hohen Lebensalters, immer noch Konzerte gibt, hat die klassische indische Musik im Westen populär gemacht. Ravi Shankar spielte bei den Popfestivals in Monterey und Woodstock , er war Sitarlehrer von George Harrison, er arbeitete mit bekannten westlichen Musikern wie Yehudi Menuhin, Zubin Mehta und Philip Glass zusammen und meinen Lehrer Sri Chinmoy hat er zum Sitarspielen inspiriert. Ravi Shankar hat zwei Töchter: Anoushka Shankar, ebenfalls eine begnadete Sitarspielerin und ihre Halbschwester Norah Jones, die erfolgreiche Jazzsängerin ist.

Ich habe dreimal die Gelegenheit gehabt ihn live zu erleben: Es war immer ein absoluter Hörgenuss. Deshalb kann ich euch nur raten, falls sich die Möglichkeit dazu ergibt, euch ihn anzusehen und anzuhören, ihr werdet es nicht bereuen.

 

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08/04/2010

Celebrations!

Celebrations

Endlich wieder Celebrations!

 

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29/03/2010

Geschichte aus der Mahabharata

In der Mahabharata, dem großen indischem Heldenepos, wimmelt es nur von faszinierenden spannenden Geschichten. Deshalb werde ich von Zeit zu Zeit einige dieser Novellen hier zusammenfassen, das Original könnt ihr in eurem Mahabharata Buch nachlesen.

Die Geburt Bishmas

Shatanu war der Sohn des Königs Pratipas. Er war erst vor kurzem von Pratipa zum König ernannt worden, seine Eltern hatten sich in den Wald zurückgezogen, um ein Leben als Einsiedler zu führen. Shantanu kam seinen königlichen Pflichten mit großem Eifer und Verantwortung nach. Des öfteren ritt er am friedlichen Ufers des Ganges entlang, um sich zu erholen und um neue Kraft zu schöpfen. Oft machte er an einer Lichtung halt, band sein Pferd an einen Baumstamm und setzte sich für eine halbe Stunde hin, nur um die Ruhe und Stille der Natur in sich auf zu saugen.

Eines Tages jedoch erspähte er eine junge bildhübsche Frau, die an Ufer umher wanderte. Sie war so wunderschön, dass er seine Augen kaum von ihr abwenden konnte. Das Mädchen war von solch zauberhaften Glanz und überirdischer Pracht, dass es Shatanu schien, als hätte er die Göttin Mahalakshmi persönlich vor sich stehen. War sie eine Göttin, eine Nymphe, oder eine himmlische Tänzerin? Shatanu wusste es nicht und es war ihm auch egal. Er hatte nur noch einen Wunsch: Sie zu heiraten. Betört von der Anmut dieses Mädchens, fragte er sie, ob sie seine Frau werden möchte. Sie zögerte nicht lange, denn sie wusste, wer er war. Sie bejahte seine Anfrage, allerdings mit der Bedingung, dass er nie ihre Taten in Frage stellen dürfe und er sich immer sehr freundlich ihr gegenüber benehmen müsse, sonst würde sie sich von ihm trennen und ihn verlassen. Shantanu akzeptierte die Auflagen ohne Widerrede und nahm sie gleich mit zum Schloss, wo schon ein paar Tage später Hochzeit gefeiert wurde.

Beide waren sehr glücklich miteinander, Ganga gefiel Shatanu in jeder Art und Weise, und schon bald wurde Ganga schwanger und sie gebar Shantanu einen prächtigen Sohn. Sobald er allerdings auf der Welt war, nahm Ganga den Kleinen, marschierte zum Fluss und ertränkte ihn dort. Als Shantanu das hörte, war er entsetzt. Er war durch das eigenartige Benehmen seiner Frau, das überhaupt nicht dem einer liebevollen Mutter entsprach, sehr aufgebracht, hielt sich aber dennoch an die Abmachung, seiner Frau nie eine Frage zu stellen und sie nicht zu kritisieren. Das Leben nahm wieder seinen gewohnten Gang, es wurden ihnen weitere Söhne geboren, und jedesmal nahm Ganga den Neugeborenen auf den Arm und ersaufte ihn im Fluss.

Da er sonst mit seiner Frau sehr zufrieden war, versuchte Shantanu wegzuschauen, freilich fand er keine innere Ruhe mehr. Außerdem wurden mit der Zeit auf seinem Hof und in seinem Königreich die Stimmen immer lauter, die sich hinter vorgehaltener Hand darüber beschwerten, dass Shantanu noch keinen Nachfolger auf die Welt gesetzt hatte. Das wurmte unseren tugendhaften Herrscher doch gewaltig und als Ganga zum 8. Mal schwanger wurde, schwor er sich endlich zu handeln. Er wollte zumindest eines seiner Kinder retten. Er wusste, dass er bei der Aktion seine Frau verlieren könne, jedoch war innerlich so erbost, dass er dieses Risiko in Kauf nahm.

Shantanu and Ganga

Er folgte Ganga unauffällig zum Fluss und gerade als sie das Baby in den Fluss werfen wollte, kam er aus seinem Versteck hervor und befahl ihr sofort damit aufzuhören. Er fragte sie auch, was für eine Art Mutter sie sei, Mutter, die ihre Kinder, sobald sie geboren waren, töten würde. Ganga erwiderte ihm, indem sie ihn entschieden gerade in Augen blickte: "Jetzt hast du mich eine Frage gestellt und damit deinen Schwur gebrochen. Deshalb werde ich dich für immer verlassen. Auf deinen Wunsch hin werde ich jedoch unseren gemeinsamen Sohn Devavrata nicht ertränken, sondern ihn mit in mein himmlisches Reich nehmen, dort in den Künsten und Schriften belehren und wenn die Zeit gekommen ist, ihn dir wiedergeben, damit du einen würdigen Thronfolger hast.

Du fragst mich, warum ich all unsere Kinder umgebracht habe. Ich werde dir jetzt Antwort geben, und danach von hier weggehen. Unsere Söhne waren die 8 Vasus, sie wurden vom Weisen Vashishta verflucht und um sie von ihrem Fluch zu erlösen, habe ich sie im Fluss ersoffen.

Es passierte auf dem Berg Meru, wo der Weise Vashishta sein Ashram hat. Dort gibt es einen wunderschönen Wald und dort hatten die 8 Vasus namentlich Agni, Prithvi, Vayu, Antariksha, Aditya, Dyaus, Chandramas, und Nakstrani mit ihren Frauen einen Ausflug gemacht. Sie genossen die Natur, die frische Luft und die außergewöhnliche Fauna und Flora, als sie plötzlich der Kuh Nadita begegneten, die dem Weisen Vashishta gehörte und hier frei herum schweifte. Dyaus hatte davon gehört, dass derjenige, der Milch von der Kuh Nandita trinken würde, Jugendlichkeit für 10000 Jahre erhalten würde. Er erzählte dies seiner Frau, die Frau aber war so davon begeistert, dass sie die Kuh unbedingt haben wollte, weil sie die heilige Kuh ihrer Freundin Jitavati schenken wolle, die auf der Erde lebte, damit diese eine langes, glückliches Leben führen könne. Dyaus erklärte sich bereit, die Kuh für seine Frau zu stehlen, obschon er natürlich wusste, dass das Stehlen einer Kuh, ein unverzeihlicher, abscheulicher Akt darstelle. Gesagt, getan. Mit Hilfe seiner 7 Freunde stibitzte Dyaus Nandita und haute ab.

Als Vashishta aus seiner Trance erwachte und bemerkte, dass Nadita verschwunden war, konnte er mit seinem dritten Auge deutlich erkennen, was geschehen war. Er geriet in einen solch fürchterlichen Zorneszustand, dass er die 8 Vasus dazu verfluchte, eine menschliche Inkarnation annehmen zu müssen. Als die 8 Vasus von dem Fluch hörten, begaben sie sich zu Vashishta und baten ihn um Vergebung. Vashsishta erklärte ihnen, dass er seinen Fluch nicht zurücknehmen könne, dass sie allerdings nur kurze Zeit auf der Erde verweilen müssten, mit Ausnahme von Dyaus, der, wegen seiner schamvollen Tat, ein lange, lange Zeit auf der Erde bleiben müsse.

Unsere Söhne sind die 8 Vasus. Indem ich sie ertränkte, habe ich sie von ihrer irdischen Existenz befreit und sie konnten schnell wieder in den Himmel zurückkehren. Nur Dyaus, unser Devavrata, ist dazu verdammt ein langes Leben auf der Erde zu führen. Er wird ein sehr tugendhafter Mensch werden, aber er wird nie heiraten, nie die Begleitung von Frauen genießen können und nie einen Nachfolger haben."

Nachdem sie das gesagt hatte, verschwand Ganga mit ihrem Baby. Shantanu blieb im großen Schmerz zurück. Doch Ganga hielt ihr Versprechen. Jahre später tauchte sie am Ufer auf und übergab den jetzt jugendlichen und gut geschulten Devavrata an Shantanu. Während Ganga sich für immer davonmachte wuchs Devavrata am königlichen Hof auf und wurde zum berühmten Bhishma der Mahabharata, über den ich ein anderes Mal erzählen werde.

 

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22/03/2010

Shilpa Tarus Statue

Sri Chinmoy Statue von Shilpa Taru

Zehn Jahre hat er dafür gebraucht, aber das Endresultat ist beeindruckend: der in New York lebende Bildhauer Shilpa Taru hat seine erste Statue von Sri Chinmoy fertiggestellt. Die 61cm hohe bronzene Skulptur steht den lebensgroßen Statuen des englischen Künstlers Kavalya Torpy in nichts nach. Shilpa Taru will davon eine Serie von 47 Stück herstellen, die er zum Verkauf anbieten wird.

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15/03/2010

Buddhatheaterstück wird in New York aufgeführt

Siddhartha becomes the Buddha

Wer morgen gerade in New York ist, sollte unbedingt davon profitieren: Ketan Goldman und seine Theatergruppe Victory-Banner Productions führen Sri Chinmoys Theaterstück Siddhartha becomes the Buddha am 16. März gleich im Bleecker Theater zweimal auf: um 20:00 Uhr und um 21 Uhr 30. Das Theaterstück, von Sri Chinmoy in den siebzigern Jahren geschrieben, gehört zu den großen Klassikern der spirituellen Literatur. Vor 15 Jahren spielte Ketan Goldman mit seiner Truppe das Stück in New York und tourte anschließend durch Europa. Es wurde ein großer Erfolg. Danach inszenierte der Regisseur und Schauspieler andere Theaterstücke von Sri Chinmoy wie: My Rama is my All oder The Son. Seit Ketan Goldman sein Café Panorama vor ein paar Jahren eröffnet hat, ist er nicht mehr mit seiner Truppe aufgetreten. Jetzt aber im Rahmen der Meditationswoche Festival of Meditation and Spirituality feiert er sein erstaunliches Comeback.

Für alle, dich sich nicht gerade in New York befinden (die meisten von uns), ein kleiner Trost: Sri Chinmoys spirirtuelle Theaterstück über Buddha kann man hier nachlesen:

http://www.srichinmoylibrary.com/books/0028

 

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07/03/2010

Historische Aufnahme auf Radio Sri Chinmoy

One tousand lotus petals

Im Oktober 1999 machte Sri Chinmoy eine historische Tonbandaufnahme: er sang 100 Lieder und spielte dazu Harmonium: Daraus entstanden zwei CDs mit je 50 Liedern. Insgesamt wollte Sri Chinmoy 1000 solcher Songs singen und aufnehmen. Er nannte das ganze Projekt "One Thousand Lotus Petals". Die Lieder gehören zu Sri Chinmoys Lieblingslieder. Es sind meditative Lieder, die wenn man darauf meditiert, eine sehr starke Wirkung erzielen. Ich kann nur raten: Genieße.

http://www.radiosrichinmoy.org/radio/414

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28/02/2010

Lernen und Singen von bengalischen Songs

Sri Chinmoy hat insgesamt über 13000 bengalische Lieder und mehr als 7000 englische Lieder geschrieben. Bei den Celebrations, die jedes Jahr im April und im August in New York stattfinden, und sich Schüler Sri Chinmoys aus der ganzen Welt treffen, um zusammen zu meditieren und sich anderen spirituellen Tätigkeiten zu widmen, gibt es verschiedene Musikgruppen, die Sri Chinmoys Musik auf vielfältige Art und Weise interpretieren und Chöre, die seine Lieder einstimmig vortragen. Das klingt dann so wie gregorianische Gesänge.

Ich gehöre einer solchen Gruppe an, die während jeden Celebrations 20 Bengalische Lieder darbietet. Wohl gesagt singen wir ohne Noten, denn nur beim singen ohne Vorlage, kann man sich wirklich ganz auf die spirituelle Qualität der Lieder konzentrieren. Vom musikalischen Standpunkt aus habe ich keine Probleme die Songs zu lernen, allerdings bereitet mir, den Text anzueignen, doch einige Probleme, weil Bengali eine Sprache ist, die ich nicht wirklich verstehe. Deshalb erarbeiten wir auch immer nur 20 Lieder, weil dies noch so gerade noch zu schaffen ist.

Kailash Beyer

Es gibt aber auch wahre Spezialisten und Spezialistinnen unter den Schülern. Ich meine hier vor allem die Kailash Gruppe, die im Laufe der Jahre über 7000 von Sri Chinmoys Lieder auswendig gelernt und vorgetragen haben. Wie die Jungs das schaffen ist mir ein Rätsel, man braucht auf jeden Fall dazu neben einer gewissen musikalischen Begabung auch ein starkes fotografisches Gedächtnis. Auf Radio Sri Chinmoy erklärt Kailash, wie er es macht, so viele Songs zu lernen und erzählt über die vielen reichhaltigen Erfahrungen, die er und die Mitglieder seiner Gruppe auf diesem mühsamen aber erfüllenden Weg gemacht haben.

http://www.radiosrichinmoy.org/radio/412

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21/02/2010

World Harmony Run Europa 2010

Nur noch wenige Tage, dann ist es endlich wieder soweit: Der Start des World Harmony Run 2010 in Europa findet am 25. Januar in Dublin statt und von hier aus wird Dipavajan und sein Team eine brennende Fackel, als Botschaft des harmonischen Zusammenseins aller Menschen, während 7 Monaten auf einer Distanz von 20000 Kilometer durch ganz Europa tragen.

World Harmony Run 2010

Bei der Eröffnungszeremonie werden unter anderem dabei sein: Dublins Bürgermeister Emer Costello, Botschafter und Repräsentanten aus ganz Europa, die ehemalige Marathonweltrekordlerin Tegla Laroupe sowie Irlands Lauflegende Catherina McKiernan.

Parallel zum World Harmony Run in Europa wird der Staffellauf auch in anderen Teilen der Welt ausgetragen. Mehr Informationen dazu auf:

http://www.worldharmonyrun.org/

 

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06/02/2010

Humanitäre Hilfe für Haiti

Die humanitäre Organisation Oneness Tears und Smiles beteiligt sich an den internationalen Hilfsaktionen für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti. Mitglieder der New Yorker Zweigstelle haben einen Container medizinischer Geräte, die von lokalen Medizinern gespendet wurden, nach Haiti geschifft. Ein zweiter Container, gespendet von der Oneness Familly School in Washington, gefüllt mit Essen, Medikamenten und Kleidern für die Kinder aus Haiti, ist auch schon unterwegs.

Oneness Tears and Smiles

Des weiteren kooperiert man mit der tschechischen Organisation Hand for Help, in einem gemeinsamen Projekt ein Krankenhaus in Haiti wieder aufzubauen, das vom Erdbeben komplett zerstört wurde. Auch will man das Paintings for Love Projekt wieder aktivieren, bei dem Schulkinder der Industrieländer für Kinder aus Haiti Bilder der Solidarität und Anteilnahme malen.

Weitere Projekte sind geplant:

http://www.onenessheart.org/

 

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28/01/2010

Ashritas Schwimmflossenrekord

Es ist ein gutes Gefühl, anderen Leuten eine Freude zu machen, und es ist einer der Hauptgründe, warum Ashrita eigentlich überhaupt Guinness Rekorde bricht. Er sucht sich nicht nur etwas aus, was herausfordernd ist, sondern auch etwas was Spaß macht und die Leute zum Lachen bringt. So braucht man sich also nicht zu wundern, wenn Ashrita wieder was Neues ausprobiert hat: Die schnellste Meile mit Schwimmflossen an den Füßen zu laufen.

Ashrita mit Schwimmflosse laufend

Schwimmflossen sind natürlich zum Schwimmen oder Tauchen gedacht und nicht zum Laufen und deshalb bekam Ashrita beim Training auch gleich an den beiden Achillessehnen einige Probleme. Aber nach einiger Übung und Praxis hatte er diese Schwierigkeit im Griff. Seinen Rekordversuch lief Ashrita in Mazatlán (Mexiko) in einer Zeit von 8 einhalb Minuten. In der letzten Runde wäre ihm fast eine der Flossen entglitten und dann wäre der Versuch ungültig gewesen, aber er schaffte es so gerade noch über die Ziellinie.

Wer Ashrita kennt, der weiß, dass er sich nie mit einem Rekord zufriedengibt, und immer schon die nächste Überraschung parat hat. Tatsächlich will er sich in dieser neuen Disziplin weiterspezialisieren, diesmal allerdings mit den Flossen eine Meile durch den Schnee laufen, eine wahrlich glitschige Angelegenheit.

Ashrita mit Schwimmflosse im Schnee laufend

http://www.ashrita.com/

 

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16/01/2010

Altes Foto

Altes Foto, Sri Chinmoy

Das ist ein altes Foto aus dem Jahre 1993 oder 1994. Zugegeben man kann darauf nicht mehr viel erkennen, aber es ist sehr historisch. Es wurde in einer Schule (PS 86) in Jamaica/Queens/New York mit einer analogen Taschenkamera aufgenommen. Es handelt sich dabei um einer der ersten Auftritte der Gruppe Arthada and Friends. Arthada ist ganz rechts erkennbar, der Zweite von links ist übrigens Kanala, der heutige Gitarrist und Sitarrist der Gruppe. Der Zweite von rechts, der direkt neben Arthada sitzt, mit den gefalteten Händen, das bin ich. Und Sri Chinmoy ist auch auf dem Foto sichtbar und zwar von hinten: Auf dem Sessel sitzend, schaut er uns liebevoll und aufmerksam zu. Das waren die goldenen alten Zeiten, an die ich mich heute noch so gerne erinnere.

 

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29/12/2009

Super Homepage: http://srichinmoy-reflections.com/

Das ist wirklich die beste biografische Webseite über Sri Chinmoy, die es bis jetzt gibt. Die Seite befindet sich gerade im Aufbau, es werden noch viele Texte dazukommen. Aber das ist mal ein Anfang, ein wirklich gelungener Anfang.

Sri Chinmoy reflections

Übers Sri Chinmoys Leben wird man noch so einiges forschen können, es werden sicher Doktorarbeiten und Bücher über Sri Chinmoys Leben publiziert werden, man denke da zum Beispiel nur an seine Gedichte, an seine Malereien oder an seine Lieder. Zu finden auf der Homepage sind auch seltene Fotos, Texte von Sri Chinmoy, die bisher nicht mal veröffentlicht wurden, Geschichten aus Chittagong oder dem Sri Aurobindo Ashram. Auch ein Familienstammbaum wurde dem Ganzen dazugefügt.

http://srichinmoy-reflections.com/

 

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02/12/2009

Eine weitere Statue

Mexiko Statue

Diese Statue vom World Harmony Run Begründer Sri Chinmoy steht in Mazatlan (Mexiko). Sie wurde vom englischen Artisten Kaivalya Torpy geschaffen und erst kürzlich eingeweiht.

Nähere Informationen unter: http://www.worldharmonyrun.org/mexico/

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29/11/2009

Das Geheimnis der Kreativität

Das Wort Kreativität kommt aus dem Lateinischen (creare) und heißt ursprünglich soviel wie etwas schaffen, etwas schöpfen oder etwas erfinden. Mich haben kreative Menschen immer wieder fasziniert, seien es jetzt Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler usw. Ich bin deshalb hocherfreut darüber, dass die neueste Ausgabe des englischsprechenden Onlinemagazins Inspiration-Letters gerade das Thema der Kreativität behandelt.

Vogel der Kreativität

Chefredakteur Mahiruha Klein spricht davon, dass Schreiben wie Schneeschaufeln oder Zum Zahnarztgehen ist. Es tut weh, aber wenn es getan ist, ist man froh darüber. Kreativ sein tut weh, denn das meiste, was man kreiert, ist wertlos und kann sofort in den Mülleimer geschmissen werden. Aber 2 von hundert Gedichten, die Mahiruha geschrieben hat, hören sich gut an und sind recht brauchbar.

Liebe Leserrinnen und Leser; ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen unter folgendem Link:

inspiration-letters-18

 

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01/10/2009

3 Städte, eine Statue!

Kaivalya Torpy ist ein international bekannter in London lebender Bildhauer. Seine Spezialität sind in Bronze gegossene Statuen von spirituellen Persönlichkeiten. Seine bekannteste Skulptur ist eine lebensgroße Statue von Sri Chinmoy, die man mittlerweile schon in 3 Städten bewundern kann.

Sri Chinmoy Statue in Prag

Prag

In der Tat steht die Statue im Hafen von Oslo, in einem Kunstmuseum in Ubud (Bali) und am Ufer der Moldau in Prag. Ich selbst habe die Statue in Bali bestaunt, möchte mich auch in naher oder ferner Zukunft nach Prag oder Oslo begeben, um mir diese Figuren anzusehen.

Sri Chinmoy Statue in Ubud

Ubud

Sri Chinmoy Statue in Oslo

Oslo

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21/09/2009

Songs of the Soul Konzerttournee 2009

In zwei Wochen ist es so weit: Die Songs of the Soul Konzerttournee tourt durch Mitteleuropa und macht gleich dreimal in Österreich Station: am Donnerstag, den 5. November in Wien, am Sonntag den 8: November in Salzburg und Montag, den 9. November in Graz. Verschiedene Musikgruppen spielen und arrangieren die Musik Sri Chinmoys auf vielfältige Art und Weise (einmal jazzig, einmal indisch klassisch, einmal poppig usw.). Zwischen den einzelnen Aufführungen werden Gedichte rezitiert, eine meditative Diashow und Anekdoten aus Sri Chinmoys Leben erzählt.

Ghandarva Loka Orchestra

Die Musikshow ist wirklich sehr abwechslungsreich und farbenfroh, treten doch die verschiedensten Gruppen an diesem Abend auf, von denen ich hier ein paar aufzählen möchte.

- Adesh (Sitar), der bekannteste schweizer Sitarspieler tritt, von seiner Frau Ajita auf den Tablas begleitet, auf und bietet klassischindische Sitarmusik von seiner feinsten Seite.

- Agnikanas Group ist ein Damenensemble aus Tschechien, die engelhaften Stimmen werden von einer Vielzahl von Instrumenten wie indisches Harmonium, Gitarre, Querflöte und Metallofon begleitet.

- Mandu & Visuddhi: Mandu zaubert etwas auf der Erhu vor und Visuddhi harmoniert dazu auf der Harfe: Ein österreichisches Musikpaar, das nur für die spirituelle Musik lebt, ihre Auftritte sind nahezu atemberaubend.

- Arthada & Friends: Zu diesem Ensemble möchte ich hier eigentlich gar nichts mehr sagen. Es ist eine der besten spirituellen Gruppen Europas und deshalb ein Muss für jeden Musikliebhaber.

- Pavaka: Der Jazzgitarrist aus Montreal ist in Europa noch recht unbekannt aber ein Geheimtipp unter Musikinsidern. Lasst euch überraschen.

- Gandharva Loka Orchestra: der absolute Höhepunkt dieses Konzertes. Sri Chinmoy hat es 2007 ins Leben gerufen und es wird von Matthijs Jongepier und Andreas Ramon dirigiert. Bei der Songs of the Soul Tournee war dieses Orchester der absolute Renner. Also auf keinen Fall verpassen.

Mehr Informationen unter:

http://www.songsofthesoul.com/

 

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05/10/2009

Mission erfüllt

Kürzlich habe ich euch davon berichtet, dass Karteek Clarke im August seine 10. Ärmelkanaldurchquerung geschafft hat. Ein Damenteam des Sri Chinmoy Marathon Teams, hat sich an die gleiche Herausforderung gemacht und sie mit Erfolg bewältigt.

Vasanti und Team

Vasanti Niemz schaffte mit einem internationalen Team die Ärmeldurchquerung von Dover nach Calais, 13 Sunden und 21 Minuten hat das Team gebraucht, bei dem außer Vasanti auch noch Zuzka and Abhejali aus der Tschechischen Republik und Viktoria aus Island teilnahmen.

Das Unternehmen verlief größtenteils reibungslos, einige dramatische Momente kannte nur Zuzka, die ein paar Tage vor der geplanten Durchquerung an Grippe erkrankt war. In ihrer zweiten Stunde hatte sie alle Mühe ihr Tempo zu halten, sah sehr blass aus und war nicht mehr in der Lage rhythmisch zu atmen, sie biss sich dann aber irgendwie durch. Vasanti kam als vierte an die Reihe und schwamm das letzte Teilstück. Sie setzte an fast gleicher Stelle ans Ufer wie bereits 1985 bei ihrer Solodurchquerung. Für Vasanti ist dies nur ein kleiner Zwischenschritt für nächstes Jahr, wo sie noch Großes vorhat.

1985 hatte Vasanti Niemz auf Inspiration Sri Chinmoys hin, als erste deutsche Frau den Ärmelkanal durchschwommen. Nächstes Jahr, genau 25 Jahre nach ihrer ersten Durchquerung, will sie ihre damalige Leistung transzendieren. Ein Ultratriathlon ist geplant, wobei sie als Erstes den Ärmelkanal durchschwimmen möchte, danach von Calais nach Mainz mit dem Fahrrad zurücklegen will (560km!!!) und anschließend von Mainz nach Heidelberg laufen wird (80km). Es wird eine persönliche Herausforderung, die sie Sri Chinmoy, dem Begründer des World Harmony Runs, widmen möchte.


http://channel-triathlon.com/

 

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25/09/2009

Der Daumen des Ekalavyas

Das eine sehr beeindruckende Geschichte aus der Mahabharata, die man nur verstehen kann, wenn man sich ein bisschen mit indischer Philosophie und Yoga auskennt.

Ekalavya

Ekalavya gehörte dem Nishadha Volke an, das im Walde lebte. Schon als Kind war es sein sehnlichster Wunsch Bogenschütze zu werden. Als Jugendlicher hörte er von Dronacharya, dem großen Bogenschützenlehrer, er wollte dessen Schüler werden und begab sich dorthin, wo Dronacharya die Kuru-Prinzen in der Kunst des Bogenschießens unterrichtete. Eines Tages beobachtete er sie und beschloss zu warten, bis das Training zu Ende war.

Voller Hoffnung ging Ekalavya zu Dronacharya und bat ihn flehend, ihn als Schüler anzunehmen. Dronacharya schaute ihn etwas missbilligend an. „Es tut mir leid, aber ich unterrichte nur Kshatriyas. Du kommst von einer niedrigen Kaste. Dich kann ich nicht annehmen.“
„Aber Sir, so ein ehrwürdiger Lehrer wie Sie steht doch sicherlich über dem Kastensystem,“ bat Ekalavya weiter. Unverzüglich kam die herzzerreisende Antwort von Dronacharya: „Es tut mir leid. Ich lehre die Prinzen des Kuruclans. Wie kann ich denn einen Wilden aus dem Walde unterrichten. Es ist mir unmöglich, ich würde sofort meinen Job hier verlieren und dazu auch noch meine Ehre.“

Ekalavya ging daraufhin traurig in den Wald, formte sich eine Statue aus Lehm, die aussah wie Drona, und begann die Statue zu verehren. Dann begann er mit dem Bogentraining. Jeden Tag, bevor er mit seinem Training startete, meditierte er eine halbe Stunde auf die Statue. Sehr bald wurde Ekalavya zu einem vorzüglichen Bogenschützen, der sein Ziel sogar bei totaler Dunkelheit ohne Probleme treffen konnte.

Eines Tages gingen die Pandavas auf die Jagd. Einer der Jagdhunde störte Ekalavya bei der Meditation und bellte ihn unruhig an. Um ihn ruhig zu stellen, griff Ekalavya , ohne etwas zu sagen, zu seinen Bogen und schoss dem Hund 7 Pfeile ins Maul. Die Pfeile blieben dort stecken, ohne den Hund zu verletzen, der Hund konnte keinen Ton mehr von sich geben. Als Arjuna den Hund erblickte und daraufhin Ekalavya zur Rede stellte, war er entsetzt. Drona hatte ihm versprochen, ihn zum größtlebenden Bogenschützen zu machen, und er glaubte am Ziel schon angelangt zu sein, nun aber stand er plötzlich vor jemanden, der ihn bei weitem übertraf, und zu allem Überfluss war er nicht mal ein Kshatrya.

Stark verletzt in seinem königlichen Stolz ging Arjuna zu Drona und klagte diesem sein Leid. Dieser begab sich mit Arjuna in den Wald, um Ekalavya aufsuchen. Dronacharya fragte Ekalavya, ob er sich als dessen Schüler ansehe, was dieser bejahte. „Dann möchte ich dich um eine Gabe bitten, die du mir, deinem Lehrer, als Dankbarkeit für deine Fähigkeiten schuldig bist,“ bat Dronacharya ihn. „Du kriegst von mir alles, um das du mich bittest;“ versprach Ekalavya. „Dann möchte ich deinen rechten Daumen als Geschenk haben,“ erfolgte prompt Dronacharyas brutale Aufforderung. Ekalavya überlegte nicht lang und schnitt sich, ohne auch mit nur einer Augenwimper zu zucken, den rechten Daumen ab, den er demutsvoll Dronacharya überreichte. Arjuna war schockiert. Das hatte er nicht erwartet. Ekalavya war nicht nur ein Superbogenschütze, sondern auch noch ein exzellenter Schüler, der zu jedem Opfer bereit war. Das war eine Lektion von Drona an Arjuna, um ihm die wahre Größe Ekalavyas zu zeigen.

Die Geschichte endet aber noch nicht hier. Ekalavya trainierte weiter und trotz seines fehlenden rechten Daumens, wurde er zu einem hervorragenden Bogenschützen. In der Mahabharata hätte er unter der Führung seines Königs Jarasandh aufseiten der Kauravas gekämpft. Um dem vorzubeugen, erschlug ihn Krishna in einer Schlacht mit einem Felsen. Direkt aus Krishnas Händen zu sterben bedeutete große Ehre und wurde nicht nur als hoher Segen angesehen sondern auch als ausgezeichnetes Karma.

Mehr will ich zu dieser Geschichte nicht sagen, jeder mag sie interpretieren, wie er will. Auf jeden Fall lohnt es sich die Mahabharata zu lesen.

 

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14/09/2009

Dreimal geboren

Eines meiner Lieblingsbücher heißt Dreimal geboren, Es wurde von einem Wiener Zahnarzt geschrieben und beschreibt dessen ungewöhnliche Lebensgeschichte. Gunagriha ist einer der beliebtesten Zahnärzte Wiens, Mitglied des dortigen Sri Chinmoy Centers und ganz bestimmt eine hohe Seele.

Gunagriha

Gunagriha wurde in Rumänien geboren und hatte in seiner Kindheit und Jugendzeit hart unter dem kommunistischen Regime zu leiden. Da Gunagriha ein freiheits- und wahrheitsliebender Mensch war (und noch immer ist), geriet er bald auf die rote Liste der Securitate, die ihm das Leben so unerträglich wie möglich machte, dass ihm nichts Besseres übrigblieb, als die erste Gelegenheit beim Schopf zu packen, und nach Wien zu flüchten, um dort eine Zahnarztpraxis aufzubauen. Seine Frau und seine zwei Kinder folgten ihm binnen Kurzen, seine Praxis begann zu blühen und eigentlich hatte Gunagriha nun alles, um ein glücklicher Mensch zu sein, aber dem war nicht so, denn etwas fehlte noch: der innere Frieden. Er suchte etwas um inneren Frieden zu erlangen und fand in einem buddhistischen Buchladen ein blaufarbiger Band über Meditation, das sein Leben radikal verändern sollte. Hinten auf dem Cover des Buches war ein Foto des Autors des Buches, er war kein anderer wie der spirituelle Meister und Mystiker Sri Chinmoy. Es war Liebe auf den ersten Blick. Gunagriha unterzog sich harten Disziplinen, um dem Pfad des Meisters zu folgen, wie zum Beispiel morgens um 6 Uhr aufzustehen, was nicht immer leicht für ihn war. Bei seiner ersten Meditationspraxis machte er sogleich eine tiefe Erfahrung, die ihn noch mehr anspornte und jetzt begann ein Weg, der für ihn Erfüllung und Liebe im großen Maasen bringen sollte.
Mit viel Humor und Selbstironie beschreibt Gunagriha seine ersten spirituellen Gehversuche und erzählt von einer sehr erfüllten Meisterschüler-Beziehung, die er zu Sri Chinmoy aufbauten. Das Buch ist voller wertvoller Erfahrungen und Erlebnissen, zeigt die Schwierigkeiten und Hindernisse, die ein beginnender Meditierender zu überwinden hat, und ist eine interessante und unentbehrliche Lektüre für den heutigen Sucher egal welchen Weges.

Das Buch auf Deutsch kann man direkt auf Gunagrihas Homepage bestellen. http://www.gunagriha.com

 

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05/09/2009

Karteeks 10. Ärmelkanaldurchquerung

Wenn du an der englischen Küste in Dover am Ufer stehst, kannst du bei guten Wetterbedingungen auf die andere Seite des Meeres sehen: das französische Dorf Calais. Bis dahin sind es fast 33 Kilometer. Für einen Schwimmer bedeutet das genauso viel wie der Ultramarathon für den Läufer oder der Mount Everest für den Bergsteiger. Oder vielleicht sogar noch viel mehr: Denn bis jetzt haben an die 4000 Leute den Mount Everest bezwungen aber nur 1000 Leute den Ärmelkanal durchschwommen.

Karteek Clarke

Karteek Clarke ist einer von diesen Tausend. Er überquerte am 13. August den Ärmelkanal schwimmend in einer Zeit von 16 Stunden und 59 Minuten. Nichts Besonderes, denken sich jetzt viele Leute, denn die Rekordzeit liegt doch bei unter 7 Stunden. Aber das Besondere daran ist, dass Karteek den Kanal zum 10. Mal durchschwommen hat, und das haben wirklich nur ganz wenige geschafft, Alison Streeter, die Königin des Ärmelkanalschwimmens, etwa mit 43 Durchquerungen oder Kevin Murphy mit 37 Durchquerungen. Aber das war es dann auch schon. Karteek gehört also zur Weltelite in seinem Felde. Er praktiziert seit vielen Jahren Yoga und Meditation unter dem Yogalehrer Sri Chinmoy. Es war auch Sri Chinmoy, der ihn letztlich zu seiner ersten Kanalüberquerung inspiriert hat. Als er dieses Unterfangen 1997 erfolgreich verwirklichte, sagte er sich: „Das war zwar großartig, aber das mache ich nie wieder.“ Es kam jedoch anders: Der Kanal ließ ihn nicht wieder los. Im August 2000 stand er wieder am Ufer von Dover bereit zu seiner zweiten Kanalüberquerung. Seither hat er diese Strecke 10 Mal absolviert. Und wetten, dass Karteek nächstes Jahr wieder an den Start geht, garantiert.

 

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01/09/2009

13. Self -Transcendence 3100 Meilenlauf 2009

Ich bin nach wie vor so inspiriert von diesem 4988 Kilometer langen Mehrtageslauf, dass ich hier wieder darüber berichten möchte. Eins ist klar, alle, die an diesem Ultralauf teilgenommen haben, haben eine großartige Leistung vollbracht. Was die Leute auf der Strecke alles so durchmachen, das kann man sich als Laie nur annähernd vorstellen. Das gilt für alle, genauso für den Gewinner (der Finne Asprihanal Aalto) als für diejenigen, der aus Verletzungsgründen das Rennen nicht beenden konnten. Ich will mich hier jedoch aus persönlichen Gründen nur auf drei Teilnehmer beschränken.

- Vladimir Balatzky ist ein guter Freund von mir und ein passionierter Ultraläufer, der sich sehr gezielt auf dieses Megaevent vorbereitet hat. Vladimir bestritt in den letzten Jahren insgesamt dreimal den Zehntagelauf von New York mit einer Bestzeit von 660 Meilen. Dieses Jahr wollte er es dann wissen. Obschon er kein schneller Läufer ist, hat er eine große Ausdauer und sein Körper scheint für Mehrtagesläufe geradezu gebaut zu sein, denn je länger der Lauf, desto besser wird er. Und so vollbrachte er denn auch für einen Newcomer eine Superleistung: 48 Stunden, 12 Stunden und 42 Minuten, was auch neuer ukrainischer Rekord auf dieser Distanz bedeutete.

Vladimir

 - Pushkar Christopher Müllauer ist der erste Schweitzer, der diese Distanz schaffte. Letztes Jahr musste er noch verletzungsbedingt aufgeben, dieses Mal trainierte er noch härter und mit Erfolg. Er absolvierte die Strecke in 49 Tagen, 2 Stunden und 57 Minuten. Damit dürfte er der weitgeranntste Mehrtagesläufer der Schweiz sein und ein Idol für viele Eidgenossen und Eidgenossinnen, wenn auch nicht ganz so bekannt wie Tennischampion Roger Federer. Als Pushkar die Ziellinie nach so langer Zeit erreichte, sagte er: „Ich fühle mich innerlich so reich wie ein Millionär.“

Pushkar

- Suprabha Beckjord ist die einzige Frau, die je diesen Lauf bestritten hat. Allerdings dies nicht nur ein Mal, sondern gleich dreizehn Mal. Denn sie war vom ersten Mal dabei, als Sri Chinmoy 1997 den längst zertifizierten Lauf der Welt ins Leben rief, und lief seither jedes Jahr. Ich kann vor solch einer herausragenden Leistung nur meinen Hut ziehen. Dieses Jahr brauchte sie 60 Tage, 8 Stunden und 58 Minuten. Sie wird zwar mit zunehmendem Alter nicht schneller, dafür aber umso ausdauernder. Nicht umsonst nennt Renndirektor Sahishnu sie “die größte Superlangstreckenläuferin der Geschichte.“ Auf die Frage, warum sie immer wieder an diesem Rennen teilnimmt, antwortete sie: „Ich schätzte hier jeden Schritt, dieses Rennen ist was ganz Besonderes.“ Für sie ist die 883 Meter lange Rundstrecke heiliger Boden. Für mich übrigens auch, wenn gleichwohl nur Fan.

Suprabha

Siehe dazu: http://www.3100.ws/

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18/08/2009

Sommerpause

Liebe Leserinnen und Leser, sicherlich wollt ihr wissen, wieso ich schon länger nichts mehr von mir hören lassen habe.

Sommerpause

Nun ich bin gerade beim Umzug von Graz nach Luxemburg, einiges habe ich jetzt schon erledigt, so manches steht mir noch bevor.

Aber ich verspreche euch, im Herbst geht es dann wieder los.

Viel Spaß bis dahin

Euer Jalarka

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05/07/2009

Besuch des Heart of Joy Cafés in Salzburg

Letzten Samstag, auf der Durchreise nach Heidelberg, machten wir, ein paar Freunde und ich, einen Stopp in Salzburg. Immer wenn ich in Heidelberg bin, besuche ich mein Lieblingscafé, das Heart of Joy, das in der Franz-Josef Straße liegt, mitten im Herzen von Salzburg. Warum mag ich dieses Café so sehr? Ganz einfach, aus drei Gründen nämlich: erstens wo findet man denn heute noch ein rauchfreies Lokal in Österreich, das Heart of Joy dürfte eins der wenigen in ganz Österreich sein. Zweitens gibt es hier erstklassige vegetarische Kost, sozusagen ein Leckerbissen für jeden hartgesottenen Pflanzenfeinschmecker, wie ich einer bin, und drittens, last, but not least, fasziniert mich hier die spirituelle Atmosphäre, denn die Betreiber des Heart of Joy Cafés, Andrea und Harald, sind beide Schüler von Sri Chinmoy, und der Name Heart of Joy ist auch direkt von Sri Chinmoy, Maler, Musiker, Dichter, Sportler und spiritueller Lehrer, ausgewählt worden. Obschon das Café ja eigentlich zu hatte, ließ uns Harald eintreten und bediente uns mit einem selbstlosen freundlichen Lächeln. „Wisst ihr schon, heute Abend findet im Republic ein indisches Konzert statt,“ erwähnte er so ganz nebenbei, und das ließen wir uns nicht zweimal sagen.

Heart of Joy Cafe Salzburg

Heart of Joy Café im Winter

Und das angekündigte Konzert übertraf bei weitem unsere Erwartungen, denn wir bekamen niemand anders als den berühmten Sitarspieler Shujaat Husain Khan zu sehen, den Sohn des legendären Vilayat Khan, den man ruhig auf eine Stufe mit Ravi Shankar setzen kann. Das Konzert wurde wunderschön, Shujaat Husain Khan spielte ein melodiöses Raga von einer Stunde Länge, dabei wurde er von zwei temperamentvollen Tablaspielern begleitet, die sich mit atemberaubenden Tablasolos gegenseitig zu überreffen suchten. Am Schluss, als Nachtisch sozusagen, spielte der Maestro ein kurzes melodiöses Stück, das ein Gedicht des indischen Sufidichters Kabir, das er selbst rezitierte, musikalisch untermahlte. Alle im Publikum, und wir einschließend waren vollauf begeistert.

Siehe auch http://www.heartofjoy.at/de

 

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11/06/2009

ARTHADA & FRIENDS in Heidelberg

Beim Pfingst-Joy-Day in Heidelberg freute ich mich zur Genüge, als ich hörte, dass das Musikensemble Arthada & Friends ein Konzert geben sollte, bin ich doch ein großer Fan dieser Gruppe. Das Konzert war ausverkauft, ich ergatterte so gerade noch einen Platz in der letzten Reihe, was jedoch meinem Musikgenuss keinen Abbruch tat, denn Arthada & Friends spielten solch entzückende Musik, dass auch die Leute in der letzten Reihe voll auf ihre Kosten kamen.

Arthada and Friends in Heidelberg

Foto Kedar

Das Konzert war das letzte einer Serie, die das Ensemble quer durch das Baltikum geführt hatte. Die Musiker waren in Polen (Warschau und Danzig), Weißrussland (Brest und Minsk), Litauen (Vilnius), Lettland (Riga), Russland (Kaliningrad) und Berlin aufgetreten und die letzte musikalische Darbietung fand hier im spirituellen Herzen Deutschlands statt. Die Musiker strahlten wie immer, machten gute Musik, und wussten beim Publikum zu gefallen.

Das Ensemble gibt es mittlerweile schon seit 1992-1993, und da muss ich Arthada ein kräftiges Lob aussprechen, denn es ist sicher nicht einfach, so verschiedene Charaktere regelmäßig zum Üben und zum Konzertieren zusammenzubringen, bedenke man, dass alle ausnahmelos Hobbymusiker sind und einem normalen Beruf nachgehen. Alle Gruppenmitglieder führen ein diszipliniertes spirituelles Leben und sind Schüler des Meditationsmeisters Sri Chinmoys.

An diesem Sonntagnachmittag bestand das Ensemble aus 9 Instrumentalisten und Sänger, doch waren es vier Individuen, die dieser Gruppe ihren ganz besonderen erfrischenden Stempel aufdrückten: Pratul, die goldene Stimme der Gruppe, spielte Harmonium und Flöte und entglitt beim Singen immer wieder in himmlische Sphären ab, Kanala hauchte mit seinen improvisierten Sitar- und Gitarrensolos der Gruppe Leben ein, Mandu brachte mit seiner weinenden und eindringlichen Erhu den ganzen Raum zum Schwingen und nicht zuletzt Arthada, das Herz der Gruppe, herausragender Sarangispieler, ohne den diese Gruppe nicht existieren würde. Wie erfrischend und gut tat doch diese Musik inmitten dieser Stadt, die man ruhig als Deutschlands geheimes spirituelles Zentrum bezeichnen kann.

Ich habe schon viele Konzerte von dieser Gruppe gehört, aber wenn ich ganz ehrlich bin, haben sie mir selten so gut gefallen wie an diesem Abend. Jahrelanges proben und konzertieren schweißen nun ja doch merklich zusammen. Begeisterung, Harmonie und Einssein ist es, was diese Gruppe auszeichnet, und auf jeden Fall werde ich dieses Ensemble einmal nach Luxemburg einzuladen.

Siehe auch die Homepage des Ensembles

 

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09/05/2009

New Yorker Self-Transcendence 10 Tagelauf

In New York hatte ich die Gelegenheit Beobachter beim Start des alljährlichen Self-Transcendence 10 Tagelauf zu sein. Es machte mir sehr viel Freude, diesen tapferen Läufern und Läuferinnen zuzusehn, wie sie emsig Runde um Runde zurücklegten und dabei aufrichtig und couragiert lächelten, obschon sie noch 9 lange Tage vor sich hatten. Was für eine Leistung und was für ein Enthusiasmus!

Madhupran Wolfgang Schwerk

Mittlerweile ist dieser Lauf zu Ende. Madhupran Wolfgang Schwerk, der wohl bekannteste deutsche Mehrtagesläufer überhaupt, gewann bei den Herren (777 Meilen). Bei den Damen war es die Slovakin Kaneenika Janakova, die mit 707 gelaufenen Meilen der internationalen Konkurrenz keine Chance ließ. Bemerkenswert die Weltrekordleistung der Australierin Dipali Cunningham, die mit 513 eine neue Weltbestmarke für Frauen über 6 Tage setzte.

Selftranscendence 10-Day Race of New York

Resultate findest du hier

 

 

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01/05/2009

77000 Service-Trees

Am 13. April wurde der 50. Band von Sri Chinmoys Aphorismusreihe 77000 Service-Trees in New York herausgebracht. Es war dies der letzte Band einer Serie, von der eigentlich 77 geplant waren, aber wegen Sri Chinmoys Mahasamadhis am 11. Oktober 2007 war dies dem Poeten leider nicht mehr möglich.

77000 Service-Trees

Sri Chinmoy begann sein Gedichteprojekt am 24. Januar 1998 in Cancun, Mexiko, kurz nachdem er gerade sein letztes Gedicht für die Reihe Twenty Seven Thousand Aspiration – Plants verfasst hatte. Er folgte einem inneren Impuls, obschon er eigentlich damals schon wusste, dass er die Serie nur anfangen und nie beenden könne.

Am Aspiration-Ground in New York gab es eine wunderschöne Gedenkfeier zu Ehren der Erscheinung des letzten Bandes der 77000 Service-Trees. Es wurden Gedichte rezitiert und poetische Lieder gesungen, es gab spezielles Prasada. Bis jetzt hatte ich nicht die Zeit dazu mich eingehend mit den Service-Trees zu beschäftigen, aber ich werde sicherlich in näherer Zukunft einen Artikel drüber schreiben.

Pramodan hat ein paar Aphorismen davon ins Deutsche übersetzt, und die kann man hier nachlesen.

 

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26/04/2009

Ashritas 100. Guinnessrekord

Bei meinem zweiwöchigem New York Besuch im April, wurde ich Zeuge eines außergewöhnlichen Ereignisses: Ashrita Furman, der bekannte Guinnessbuchrekordhalter, stellte seinen 100. Guinnessrekord vor dem New Yorker Rathaus auf. Zusammen mit etwa 100 Freunden rezitierte er Sri Chinmoys Gedicht Precious in 111 verschiedenen Sprachen, darunter auch so ausgefallene wie Rätoromanisch, Ladinisch oder Korsisch. (Anmerkung am Rande: Luxemburgisch war nicht dabei).

Ashritas 100. Guinnessrekord

Über den Rekord wurde in der ganzen Welt berichtet. Ich möchte deshalb nicht näher darauf eingehen (siehe auch Ashritas Webpage), sondern hier einfach nur Sri Chinmoys wunderschönes Gedicht Precious in der Originalsprache und in der deutschen Übersetzung wiedergeben (es war nämlich in keinem Zeitungsartikel zu finden) :

Precious

Precious beyond measure is God’s Will,
None can undo its Power.
Precious beyond measure are man’s tears,
They alone can hug God’s Hour.

Precious beyond measure is man’s love,
Unveiling his golden face.
Precious beyond measure is God’s Gift:
His all-fulfilling Grace.

- Sri Chinmoy

Wertvoll

Unschätzbar wertvoll ist Gottes Wille,
Nichts kann seine Kraft zerstören.
Unschätzbar wertvoll sind die Tränen des Menschen,
Sie allein können Gottes Stunde umarmen.

Unschätzbar wertvoll ist die Liebe des Menschen,
Die sein goldenes Gesicht enthüllt.
Unschätzbar wertvoll ist Gottes Geschenk:
Seine allerfüllende Gnade.

- Sri Chinmoy

 

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28/03/2009

Drei Fotowebseiten, die mir gut gefallen.

1. http://kedarphotography.wordpress.com/

Über Kedar braucht man eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Der Züricher Kunstfotograf und Filmemacher ist bei allem, was er macht, mit Leidenschaft dabei, davon zeugen seine zahlreichen hochqualitativen Webseiten.

2. http://www.unmukta.com/

Unmukta ist ein Newcomer in der Fotografenszene. Der holländische Reisefotograf präsentiert auf seiner Webseite Fotos aus diversen europäischen und asiatischen Ländern. Zum Genießen!

3. http://www.bluefragrance.com/

Foto von Giuseppe Trebo

bluefragrance.com heißt die Fotowebseite von Giuseppe Trebo. Der in Graz lebende Südtiroler ist ein regelrechter Bergspezialist. Er präsentiert seine Naturfotos in Kalendern und Panoramen. Abrunden tut er das Ganze durch inspirierende Videos.

Viel Spaß beim Ansehen.

 

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19/03/2009

Ein himmlischer Wandel

Ingo Steinwider, ein guter Freund von mir, hat mich gebeten, eines seiner Gedichte im Inspirationsgarten zu veröffentlichen. Das ist eine Bitte, der ich gerne nachkomme, schätze ich doch über alles gute spirituelle Gedichte.

 

Ein himmlischer Wandel

Wenn Kümmernis oder
Trübsal meinen Körper plagen,
Schreite ich vorwärts
Und begebe mich in Meditation.

Ich werde dabei erfüllt,
Von göttlichem Licht,
welches mich erleuchtet
und die Richtung weist.

Die Pein weicht von dannen
Und eine deutliche Erleichterung,
ein prachtvoller Glanz,
tritt in mein Herz.

Es ist ein Wandel,
der durch mein göttliches Selbst
in Verbindung mit dem Himmlischen
vonstatten ging.

Baum am Strand

Ingo Steinwider ist Grazer Dichter und hat vor, sich als Schriftsteller zu etablieren. Derzeit schreibt er an vier verschiedenen Romanen. Beim Novum Verlag (Edition Nove) hat er schon ein Gedichteband mit dem Titel: „Rauschender Garten“ veröffentlicht.

 

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22/02/2009

Bali, Insel der Götter

Statt großer Worte, ein paar Fotos:

Ganesha Statue

Ganesha Statue

Bali Tänzerinnen

Balinesische Kids lernen tanzen

Balinesische Statue

Wächter am Eingang des Tempels

Bali Meer

Blick aus dem Hotelfenster

Balinesen

Freundliche Balinesen

Ramayana Tanz

Ramayana Tanzaufführung

Musikladen in Bali

Musikladen

Spiegel

Spiegel

Balinesische Kids

Balinesische Kids bei einer Hochzeit

Vater mit Kind

Vater mit Kind

Bali Tempel

Tempel

Bali Musikanten

Musikanten

Auf dem Vulkan

Auf dem Vulkan

 

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28/01/2009

2 Wochen Bali

Am Freitag steige ich ins Flugzeug und fliege für 2 Wochen nach Bali. Ich freue mich schon auf erfrischende Ferien, in denen ich mich spirituell wieder voll auftanken werde.
Ich werde hier davon berichten.

Sea

Bis bald,

Euer Jalarka

 

 

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03/12/2008

Ausgezeichneter Artikel über Shiva

Ein Freund von mir, Viktor aus München, hat einen hochinteressanten Artikel über Shiva geschrieben. Allen, die etwas über indische Mythologie erfahren möchten, kann ich ihn nur wärmstens empfehlen.

Shiva

Seit ein paar Wochen hat Viktor seinen neuen Blog http://stilledesherzens.wordpress.com ins Leben gerufen. In ihm will er Dinge veröffentlichen, die ihn beweg(t)en, beschäftigen oder auch einfach nur so. Man kann sich auf einen sehr lustigen Blog gefasst machen, denn Viktor ist Mitherausgeber der Munich Center Chronicles (sprich maek-si), eine spirituelle Zeitschrift, die bekanntlich prall gefüllt ist mit humorvollen Beiträgen.

Viel Spaß beim Lesen.

 

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26/11/2008

Songs of the Soul Konzert-Tournee

Samstags und Sonntags vergangener Woche besuchte ich die Songs of the Soul Konzert-Tournee in Zürich und Heidelberg. Es war ein wahres Erlebnis. Musiker aus verschiedenen Ländern spielten ihre eigenen Interpretationen von Sri Chinmoys Kompositionen einmal jazzig, einmal folk, einmal indisch, einmal klassisch. Die Mischung stimmte. Für jeden war etwas dabei. Das Publikum war begeistert.

Pavaka

Zu hören und zu sehen waren Alaps magische Flötenklänge, Adeshs und Ajitas spezielle Ragas für Sitar und Tablas, Lieder von Sri Chinmoy von Parees internationaler Gesanggruppe a Capella gesungen, eine Kombination von seelenvollen Melodien und dynamischen Arrangements von Sangit Desh, Mandus und Vishuddhis einzigartige Kombination von traditioneller chinesische Erhu und klassischer Harfe, engelhafte Stimmen des Ensembles Agnikanas Group, spirituelle Folkmusik gespielt vom Kanadier Pavaka (siehe Foto), ein Konzertvideo von Sri Chinmoy und, last, but not least, der Höhepunkt des Abends, das Gandarva Loka Orchester, das die Leute mit bombastischen Arrangements von den Sitzen riss.

Das Konzert war überwältigend. Hauptorganisator Projjwal war sehr zufrieden. Aus interner Quelle habe ich erfahren, dass nächstes Jahr wieder solch eine Tournee stattfinden wird. Wo das aber sein wird, werde ich euch hier noch nicht verraten, lasst euch überraschen.

Siehe auch: www.songsofthesoul.com

 

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05/10/2008

Ernesto Cardenal

Wenn ein großer Dichter in deiner Stadt verweilt und zu einer Lesung einlädt, dann gehe hin. Da sich große Dichter eher selten nach Graz verirren, begab ich mich sofort auf den Weg, als ich hörte, dass Ernesto Cardenal im Pfarrzenrum Liebenau (Graz) mit der Veranstaltung „Canto a la vida" einige seiner schönsten Gedichte vorlesen würde.

Ernesto Cardenal


Die Kirche war vollgepackt mit interessierten Menschen, ich setzte mich ganz vorne hin in die erste Reihe um diesen Dichter nicht nur zu hören sondern auch möglichst gut zu sehen. Denn sein äußeres Erscheinungsbild alleine ist schon das Kommen wert: Die schwarze Baskenmütze, seine langen weißen Haaren und weißer Bart, sein weißes Bauernhemd, kurzum so stelle ich mir einen echten Dichter vor. Er ist einer, der sich lebenslang für die Rechte der Armen eingesetzt hat, fürs Volk sozusagen und einer der wenigen Menschen, die auch das tun, was sie predigen.

1925 in Nicaragua geboren, trat er 29 Jahren ins Kloster Gethsemani in Kentucky ein, wo er unter der Leitung Thomas Mertons Gebet und Meditation praktizierte. 1965 gründete er auf einer der Solentiname Inseln eine christliche, klosterartige Gemeinschaft. Er unterstützte die Revolution gegen Somoza und wurde 1979 nach dem Sturz des Diktators zum Kulturminister ernannt, einen Posten, den er bis zum Jahre 1987 innehatte. Zusammen mit Dietmar Schönherr gründete er 1988 das internationale Kultur- und Entwicklungsprojekt Cas de los tres mundos.

Genau dieser Dietmar Schönherr war an diesem Abend für die Übersetzung zuständig: Er trug zuerst ein Gedicht auf Deutsch vor, bevor Ernesto Cardenal das Original auf Spanisch rezitierte. Cardenals Gedichte sind für ihren tiefgründigen Humor berühmt. Er hat Gedichte über Mystik, Liebe und über die Revolution verfasst. Diese Gedichte, direkt aus Cardenals Mund gesprochen, sind ein wahrer Ohrenschmaus.

Begleitet wurde Cardenal durch musikalische Einlagen von der Grupo Sal, die seit 25 Jahren die Stimme Lateinamerikas im deutschsprachigen Raum ist. Die Mischung aus Musik und Poesie machte diesen Abend so besonders.

In der Pause kaufte ich einer seiner Gedichtebände Zyklus der Sterne und begab mich zu dem Dichter auf die Bühne, wo er am Lesetisch saß, und lächelnd mein Buch signierte; es war eines dieser Lächeln, das man nur bei echten Gottliebenden findet.

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14/09/2008

Impressionen aus New York, Teil 3

Im Metropolitan Museum
 
In New York gibt es viele Kunstmuseen angefangen mit dem MoMA und dem Guggenheim Museum. Das Metropolitan Museum of Art dürfte aber mit 3,5 Millionen Exponaten bei weitem das Größte und Bedeutendste sein.

Im Metrolpolitan Museum

Als Kunstliebhaber kann ich mir dieses einzigartige Museum nicht entgehen lassen. Mit einem Freund aus Salzburg besuche ich dieses Museum, das direkt am Central Park liegt. Im Foyer gibt man seinen Rucksack ab, darf aber sein Fotoapparat behalten, was in europäischen Museen sicher nie erlaubt wäre. Also schieße ich zahlreiche Fotos.

Cezanne Bild

Das Museum, das eine Ausstellungsfläche von 200.000 Quadratmeter hat, übertrifft bei weitem meine Erwartungen. Es bietet nicht nur feinste europäische Kunst vom Altertum bis zur Gegenwart, sondern auch Kunst aus der ganzen Welt, das heißt afrikanische, asiatische, ozeanische, mittelöstliche, islamische und byzantinische Kunst. Was für ein Reichtum, was für eine Fülle!

Van Gogh Bild

Ich habe natürlich meine Vorlieben. Bei Cezanne, Van Gogh oder ähnlichen Größen verharre ich längere Zeit.

An diesem Nachmittag sehe ich nur ein Drittel von dem, was ich mir eigentlich vorgenommen habe. Ich werde also wiederkommen.
www.metmuseum.org

 

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10/09/2008

Impressionen aus New York, Teil 2

27. August

Am 27. August feierten wir alle Sri Chinmoys Geburtstag. Sri Chinmoy wäre heuer 77 Jahre alt geworden. Leider starb er im Oktober letzten Jahres. Dennoch war es ein besonderer Tag. Es fand vormittags, nachmittags und abends ein spezielles Programm am Aspiration-Ground statt, zwei besondere Höhepunkte möchte ich hier hervorheben:

- Wer kennt ihn nicht: Kailash. Er hat Madal Bal ins Leben gerufen und war der erste Schüler Sri Chinmoys in Mitteleuropa. Er liebt es, spirituelle Lieder zu singen. Im August 2000 bat Sri Chinmoy Kailash, 1000 Lieder bis zu den nächsten April Celebrations zu lernen und aufzuführen. Eine Gruppe von 16 Sängern nahm sich dieser Aufgabe an (auch ich habe es damals versucht, mein Gedächtnis streikte jedoch; die meisten Lieder sind nämlich in Bengali geschrieben; die Melodien habe ich mir merken können, aber nicht die Wörter) und nachdem sie das Projekt erfolgreich durchgeführt hatten, bat Sri Chinmoy Kailash mit seiner neuen Gruppe insgesamt 7000 seiner Lieder zu lernen und zu singen. Jede Celebrations (April, August) und jeden Christmastrip (Januar) sang diese Gruppe 200 bis 300 Lieder.

Und jetzt nach 8 Jahren intensivem Lernen und Auftreten war es dann so weit. Die Gruppe, die mittlerweile aus 22 Sängern besteht, sang ihr 7000. Lied vor. Es gab natürlich Riesenapplaus von den gefüllten Rängen des Aspiration Grounds. Gerüchten zufolge hat sich Kailash entschieden weiterzumachen: Das neue Ziel lautet 13000 Lieder zu lernen, allerdings ohne einen vorgegebenen Zeitrahmen. Anmerkung am Rande: Sri Chinmoy hat insgesamt an die 21000 Lieder komponiert, davon 13,625 Bengalilieder und 7,300 Englischlieder, 180 Sanskritlieder und 33 Französischlieder.

- Ashrita ist ständig dabei, neue Guinnessbuchrekorde zu brechen. Kein Wunder, dass er der Mensch ist, der die meisten Guinnessbuchrekorde bis dato gebrochen hat. Zu Ehren seines spirituellen Meisters hat er sich für den 27. August etwas Besonderes einfallen lassen: 48000 Kerzen auf einem Geburtstagskuchen anzünden und brennen lassen. Natürlich brauchte er viele Helfer für diesen Rekord und auch ich packte eine Hand mit an. Der Kuchen war auf mehreren Tischen ausgebreitet, und Ashrita hatte mit einer speziell angefertigten Form die Löcher in den Kuchen gebohrt, in die jetzt die Kerzen hineingesteckt wurden.

Ashrita beim 48000 Kerzenrekord

Ich half kräftig mit, und das machte sogar Spaß die Löcher mit den Geburtstagskerzen zu füllen. Es war richtige Teamarbeit, alles zusammen waren wir sicher über 40 Helfer. Gegen 11 Uhr abends fand dann die große Anzündaktion statt (siehe Foto). Mehr als 70 Helfer standen mit den Gasanzündern bereit, die Geburtstagskerzen anzustecken. Die Schwierigkeit bestand darin, dass alle Kerzen gleichzeitig brennen mussten: Die Helfer mussten also sehr schnell sein, um alle Kerzen rechtzeitig zum Brennen zu bringen. Aufs Kommando wurde losgesprüht und alles verlief wie am Schnürchen.

48,000 Candles_Guinness Record_Overview_By SusameepanKalbitzer

Foto: Susameepan Kalbitzer

Sobald alle Kerzen brannten, wurden die Fotos geschossen und anschließend die Kerzen sofort wieder ausgeblasen, damit man den Kuchen noch essen konnte. Es wurde eine Riesengaudi, Ashrita heimste seinen ichweißnichtwievielten Guinnessrekord ein, und der Geburtstagskuchen schmeckte auch noch ganz gut.

 

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07/09/2008

Impressionen aus New York: Teil 1

Am 23. August flog ich zu den alljährigen August-Celebrations nach New York. Von einigen der Highlights der Feierlichkeiten möchte ich hier berichten.

Songs of the Soul Concert.

Mit einigen Freunden besuchte ich am 25. August das Konzert „Songs of the Soul“, das der Musik Sri Chinmoys gewidmet. Das Konzert fand in der Presbyterian Church in Manhattan statt und es kamen an die 2000 Besucher, um sich dieses einzigartige Musikereignis nicht entgehen zu lassen. Es traten einige herausragende Musiker aus der Klassischen, Jazz- und Weltmusikszene auf.

Kristin Hoffmann

Zum Beispiel die New Yorker Sängerin und Pianistin Kristin Hoffmann (www.kristinhoffmann.com), die gerade ihre zweite CD (Real) auf den Markt gebracht hat. Sie ist erst 27 Jahre alt, wirkt aber jetzt schon wie eine reife erfahrene Sängerin. Ihre Stimme trägt tiefe Emotionen, die direkt aus dem Herzen kommen. Oder der Tabla Virtuose Samir Chatterjee (www.tabla.org/samir.htm): Er legte ein Solo auf den Tablas vor, bei dem man nur staunen konnte. So fein, so rein, so subtil und doch so vollkommen bearbeitete er seine Tablas, dass es einem den Atem verschlug. Ein Freund von mir, Sandeen, ein junger Tablaspieler aus Linz und Mitglied von Arthadas Nirvana Ensemble, bemerkte ganz demutvoll hinterher: „Die Klasse, so zu spielen, haben nur ganz wenige.“

Roberta Flack

Die amerikanische Grande Dame des Jazz, Soul und Folk, Addwitiya Roberta Flack (www.robertaflack.com), war eine wahre Ohrenweide. Durch Hits wie “Killing Me Softly”, “The First Time Ever I Saw Your Face” und “Where Is the Love” war sie in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts weltberühmt geworden. Heute hatte ich Gelegenheit sie live zu erleben. Sobald sie am Klavier saß und ihre Lieder zu singen begann, war es mucksmäuschenstill im Publikum. Alle lauschten gebannt dieser verzaubernden Stimme.

Songsofthesoulfconcert

Mein Lieblingsmusiker ist und bleibt aber Boris Purushottama Grebenshikov. Letztes Jahr hatte ich ihn bei einem Konzert auf der UNO gesehen, dieses Jahr trat er hier bei diesem Gedenkkonzert auf. Er ist der Begründer des Rock and Roll in der früheren Sowjetunion, er machte mit seiner Band Aquarium Rockmusik, als dies noch verboten war. Man nennt ihn den Bob Dylan Russlands, er ist ein wahrer Musikerdichter, denn seine Lieder sind sehr poetisch. Am 23. September kann der, wer will, ihn in Dublin bewundern (www.grebenshikovconcert.com).

Begeistert hat mich auch das Ghandarva Loka Orchester, das die besten Musiker aus den Sri Chinmoy Centers vereinigt. Unter der Führung von Panchajanya und dem Dirigenten Mathys aus Holland leistet das Orchester schier Unglaubliches. Das Musikensemble Temple Song Hearts war ein weiterer Höhepunkt dieses Abends.

Am Schluss traten alle Artisten gemeinsam auf der Bühne auf, um einen Dankbarkeitslied Sri Chinmoys anzustimmen. Danach winkten sie ins Publikum und die Zuschauer applaudierten zurück. Man fühlte sich wie in einer wahren Einsseinsfamilie.

 

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29/07/2008

Munich Center Chronicles (sprich maek-si)

Munich Center Chronicles! Eigentlich klingt das nach einer langweiligen Fernsehserie. Ist es aber nicht, sondern ganz im Gegenteil, handelt es sich dabei doch um eine Qualitätszeitschrift aus München.

Eine lustige spirituelle Zeitschrift mit viel Humor. Ursprünglich gedacht als Newsletter des Münchener Sri Chinmoy Centers, hat es sich mehr und mehr zu einem Insidermagazin für den gesamten deutschsprachigen Raum entwickelt. 140 Seiten! umfasst das neueste Heft und ist vollgepackt mit interessanten Beiträgen und Fotos.

Einige (nicht alle) Highlights dieser Ausgabe sind: Mein erster 10-Tagelauf von Tirtha, Nürnberg Centre Die Anfänge von Pragya, An einem Tag von Pramodan (er erzählt die Geschichte vom Bau eines Wägelchen für seinen Lehrer Sri Chinmoy), Ganesh Gayatri von Viktor (eine Geschichte über Ganesha), Within Heidelberg von Kai (was passiert während eines typischen Heidelberg Joy-Days), World Harmony Run in Deutschland von Antaranga, 10-Day-Race von Claudia, Tirthas Tagebuch (wenn man Chefredakteur Michael glauben darf, eine absolute Weltpremiere), ein Interview mit Antaranga, Erste Hilfe von Christine, Was man als „Allround-Oma“ so alles zu tun hat vonTapaswini, Local Performance vom April 2009 übersetzt von Claudia, Fotos von den Impossibility Challenger, Maruskas „Humor is my only saviour“ –Special, Radtour mit Subarnamala von Tapaswini, und, und, und, und, und …

Von hier aus ein dickes Kompliment an die beiden Chefredakteure Michael und Viktor, und ich kann nur sagen: Macht weiter so!

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16/07/2008

Und sie schwimmt, radelt und läuft ….

Vasanti Niemz ist eine Ultratriathletin, die sich immer neue Ziele setzt. 1985 durchschwamm sie als erste deutsche Frau den Ärmelkanal von Dover nach Calais. Damals hatte sie, auf Inspiration Sri Chinmoys hin, nach nur fünfmonatigem Training diese Strecke in Angriff genommen und prompt beim ersten Mal geschafft. Eine Riesenleistung!

Vasanti

Seitdem hat sie an verschiedenen Ultraveranstaltungen teilgenommen, wie zum Beispiel an der Durchquerung des Zürichsees, am internationalen Ultratriathlon in Canberra oder am Triple-Ironman in Lehnsahn.

Für den kommenden August hat sie sich etwas ganz Besonderes vorgenommen: den Channel-Triathlon Dover-Heidelberg. Ein Soloprojekt, bei dem sie von Dover nach Calais schwimmt (33 bis 50 km), von Calais nach Bingen Fahrrad fährt (560 km) und von Bingen nach Heidelberg läuft (80 km).

Wie lange sie für dieses Mammutprojekt braucht, steht noch in den Sternen. Der Start soll zwischen 7. und 16. August sein, je nach Wetter. Um den Kanal zu durchschwimmen, ist absolut gutes Wetter notwendig. Als Pilotin ihres Begleitbootes steht ihr Alison Streeter zur Verfügung. Alison Streeter ist mit 43 erfolgreichen Durchquerungen die „Königin des Ärmelkanals“. 33 km beträgt die reine Luftdistanz zwischen Dover und Calais. Wegen starken Strömungen können jedoch die Schwimmer so stark abgetrieben werden, dass sie wesentlich längere Strecken zurücklegen müssen. Im schlimmsten Fall können dies 50 bis 70 km sein. An der französischen Küste angekommen wird sich Vasanti kurz ausruhen, um dann am Fahrrad ihre Triathlonodyssee fortzusetzen. Freiwillige Helferinnen begleiten sie während des ganzen Triathlons.

Vasanti hat ein Blog im Internet laufen. In diesem erzählt sie von ihren harten Trainingseinlagen, von ihrer ersten Kanaldurchquerung und gibt wertvolle Tipps aus ihrem reichhaltigem Trainingserfahrungsschatz. Ein Muss für jeden Ultratriathleten oder für diejenigen, die es noch werden möchten:
http://www.dover-heidelberg.blogspot.com/

 

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06/07/2008

Ten Thousand Flower-Flames

Flower-Flames

Am 3. Juli 2008 war nicht nur Franz Kafkas 125. Geburtstag, sondern auch das 25jährige Jubiläum der „Ten Thousand Flower-Flames“.

Tatsächlich beendete Sri Chinmoy am 3. Juli 1983 das letzte Gedicht dieses Projektes, das er am 22. Oktober 1979 begann. Am 21. Oktober lief Sri Chinmoy den New York City Marathon und wurde nach einigen Kilometern bis zum Schluss von vielen Krämpfen geplagt. Wegen der vielen Schmerzen war das Rennen zu einer regelrechten Odyssee für Sri Chinmoy geworden. Nach erfolgreichem Marathon entschied er sich zu einem ähnlichen Abenteuer aufzubrechen: 10000 Kurzgedichte zu schreiben, denen er den Namen „Ten Thousand Flower-Flames“ gab.

Es sind dies alles spirituelle Gedichte, die direkte Erfahrungen der Seele ausdrücken, mystische Aphorismen, die Stütze für den spirituellen Sucher auf seiner inneren Reise sind.

Sri Aurobindo hat geschrieben: „Die Dichtung der Zukunft muss, wenn die Vorschläge, die ich gemacht habe greifen, ein der Kunst der poetischen Sprache neues Problem lösen, eine Äußerung der tiefsten Seele des Menschen und des allgemeinen Geist in den Dingen, nicht nur mit einer anderen und einer vollkommeneren Vision, sondern mit der innersten Sprache der Selbsterfahrung der Seele und der Einsicht des spirituellen Menschen.“[1] Genau diesen Geist beinhalten die 10000 Blumen-Flammen. Der Gedichtezyklus ist ein regelrechter Schatz an inneren Wahrheiten, universellen Weisheiten und praktischen Lebenserfahrungen. Es sind kontemplative Texte, die, in der Stille und Zurückgezogenheit gelesen, regelrecht zur Meditation hinführen. Sie sind zudem sehr einfach geschrieben und für jedermann verständlich.

Ein paar Beispiele:

Jedes Herz ist die Schönheit

Jedes Herz ist die Schönheit
eines Gott-Träumenden.
Jedes Leben ist die Seligkeit
eines Gott-Liebenden.

Nur ein Narr

Nur ein Narr
meint, unabhängig zu sein.
Nur ein Narr
glaubt, unersetzlich zu sein.

Heute bin ich weise

Gestern war ich klug.
Deshalb
wollte ich die Welt verändern.
Heute bin ich weise.
Deshalb verändere
ich mich selbst. [2]

 

[1] The Future Poetry; - Sri Aurobindo

[2] Blumen-Flammen; - Sri Chinmoy

 

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25/06/2008

Über Fußball

Eine der Lieblingssportarten meines spirituellen Lehrers Sri Chinmoy war Fußball. Im Sri Aurobindo Ashram wurde neben Leichtathletik und Volleyball auch fleißig gekickt. Sri Chinmoy war während mehreren Jahren der Kapitän der Ashrammanschaft. Auch ich spielte in meiner Kindheit beileibe gerne Fußball, vor dem Schulunterricht, in den Pausen und nach dem Unterricht.
Man sagt nicht umsonst, dass Fußball die Königssportart schlechthin ist. Tatsächlich werden beim Fußball alle möglichen Muskeln beansprucht, erfordert dieses Spiel sowohl Ausdauer, technisches Können, taktisches Feingefühl als auch mannschaftliche Geschlossenheit. Fußball macht unheimlich viel Spaß und gerade deshalb ist er so beliebt bei Jung und Alt.
Da gerade jetzt die Europameisterschaft stattfindet, komme ich nicht umhin mir einige Spiele anzuschauen und vor ein paar Tagen war dies das Derby Österreich gegen Deutschland. Als neutraler Beobachter (ich bin Luxemburger) hielt ich trotzdem den Österreichern die Daumen, da sie sowieso nur als krasse Außenseiter in dieses Spiel gingen. Und ich muss sagen, sie haben sich wacker geschlagen. Deutschland hatte alle Mühe ihre spielerische Überlegenheit auf dem Spielfeld umzusetzen.
Wenn Österreich gegen Deutschland spielt, dann ist Feuer im Spiel. Und dann reden alle wieder vom Fußballwunder von Cordoba. Der 3:2-Sieg der Österreicher über Deutschland bei der Fußballweltmeisterschaft 1978 in Argentinien ist zum regelrechten Volksmythos geworden. Dabei ging es in dem damaligen Spiel um rein gar nichts. Österreich hatte die beiden ersten Gruppenspiele schon verloren, Deutschland konnte das Endspiel auch nur noch theoretisch erreichen. Es fing alles ganz normal an: Deutschland führte durch ein frühes Tor von Karl Heinz Rummenigge mit 1:0. Von da an tat Deutschland nur noch das Nötigste, man wollte den Sieg nach Hause schaukeln. Auch Österreich schien derartig hilflos im Angriff, dass da eigentlich gar nichts anbrennen konnte. Denkste! Denn die Wende wurde ausgerechnet durch einen Deutschen eingeleitet: in der 60. Minute verstolperte Berti Vogts den Ball ins eigene Tor. Das rief noch einmal den ganzen Kampfgeist der Österreicher hervor, die jetzt alles gaben. Und sie wurden auch bald belohnt: Der quirlige Hans Krankl brachte Österreich in Führung, Bernd Hölzenbein konnte zwar noch einmal ausgleichen, aber kurz vor Schluss gelang Krankl das 3:2. Die berühmten Worte des ORF-Rundfunkreporters Edi Fingers haben Unsterblichkeit erlangt: „...da kommt Krankl in den Strafraum, Schuss, Tor, Tor, Tor, Tor, Tor, Tor. I werd narrisch – Krankl schießt ein, 3:2 für Österreich. Wir busseln uns ab. 3:2 für Österreich durch ein großartiges Tor unseres Krankl. Er hat alles überspielt, meine Damen und Herren, und warten's noch ein bisserl. Warten's noch ein bisserl, dann können wir uns vielleicht ein Vierterl genehmigen...“
Eine Legende war geboren.

 

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11/06/2008

Aluminium-Man 2008

Einen Triathlon zu organisieren, auch wenn es über die Sprinttriathlon geht, ist kein Scherz. Dieses Jahr fand die dritte Auflage unseres Aluminium-Man in Wildon statt, und ich muss sagen, wir haben es ganz gut hingekriegt.
Letztes Jahr war es fast zum Debakel gekommen. Prafulla hatte in ihrer großen Begeisterung ganz ordentlich in die Werbetrommel geschlagen und 350 Athletinnen und Athleten waren erschienen, darunter auch ein paar österreichische Spitzennachwuchsathleten. Und es ging einiges schief. Die Fahrradstrecke, von der Wildoner Feuerwehr und Polizei organisiert, war nicht gut markiert, die beiden Führenden (darunter Manuel Wutscher!) wurden in die falsche Richtung geschickt, etliche Teilnehmer verfuhren sich, nach dem Wettbewerb gab es Reklamationen und Proteste.
Dieses Jahr funktionierte aber dann schon alles wie am Schnürchen. Dank einer fantastischen logistischen Vorarbeit von Giuseppe wurde nichts dem Zufall überlassen. Wir bekamen Hilfe vom Sri Chinmoy Marathon Team Slovenien und von ganz Österreich kamen Helfende herbei, und das Ganze wurde ein richtiger Erfolg trotz strömenden Regens. Die Zusammenarbeit klappte hervorragend, nach dem Einlauf kamen mir nur positive Kommentare zu Gehör.

Aluminium-Man 2008

50 Kinder und 150 Erwachsene waren erschienen. Meine Aufgaben waren beim Aufbau zu helfen, die einzelnen Helferjobs zu verteilen, die Nachregistrierungen in Empfang zu nehmen, ein paar Fotos während des Wettbewerbs zu schießen, mich nach dem Wettbewerb beim Abbau zu beteiligen, und schließlich einen Bericht für die Zeitungen zu schreiben. Also ein intensiver Tag und eine schöne Erfahrung.
Hier mein Bericht:

Wildon, 8. Juni 2008: Trotz strömenden Regen fanden sich 150 wackere Triathletinnen und Triathleten am Wildoner See ein, um am Sprinttriathlon von Wildon, dem sogenannten Aluminium-Man teilzunehmen. 550 Meter Schwimmen, 25 km Radfahren und 5 km Laufen waren zu absolvieren.
Zum Rennverlauf: Nach dem Schwimmen führte der Schwimmspezialist Mario Fink vom KSV vor dem steirischen Jungtalent Achim Klaftenegger und dem „Oldie“ Gerald Zötsch. Beim anschließenden Fahrradfahren trat aber Wolfgang Unterholzer vom Triathlon Team Wolfsberg mächtig in die Pedalen und übernahm die Führung. Der starke Radfahrer Othmar Moser aus dem Elitekader des Steirischen Triathlonverband fand sich auf Platz 2 wieder, Achim Klaftenegger fiel auf den dritten Platz zurück. Nun drehte Klaftenegger beim Laufen voll auf, ließ die Konkurrenz hinter sich stehen und holte sich den Tagesieg in einer Zeit von 1:08:59. Fast eine Minute hinter ihm der zweite Wolfgang Unterholzer (1:09:41) gefolgt von Othmar Moser (1:10:09).

Achim Klaftenegger

Auch bei den Damen waren die ersten Plätze hart umkämpft: Die Juniorin Lisa Trummer vom LTC Deutschlandsberg führte nach dem Schwimmen vor Ulrike Sattschölberger und Marina Achner. Marina Achner setzte sich nach einer gekonnten Fahrradleistung auf Platz eins, dann aber drehte Martina Pratter vom Triteam Stefflhof Adventures beim Laufen auf und gewann verdient in 1:26:51. Ulrike Sattschölberger verteidigte ihren 2. Platz (1.27:04), während Platz 3 an Angelika Sturm von Hurtigflink LTC ging (1:27:43). 
Der Lokaltriathlet Markus Strini, der sich gerade auf den Ironman Austria und auf die Ironman Weltmeisterschaft in Hawai vorbereitet, nutzte den Aluminium-Man als Trainingswettkampf, nachdem er am Vortag während 7 Stunden den Großglockner mit dem Fahrrad hinaufgefahren war. Er gewann die M35 Klasse überzeugend in 1:11:15.
Resultate und Fotos finden Sie hier.

So, liebe Leser und Leserinnen, wenn sie am Triathlon Gefallen gefunden haben, dann hoffe ich, dass wir uns nächstes Jahr bei der vierten Auflage des Aluminium-Man sehen werden. Also servus, bis dann

Roby

 

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06/06/2008

Zen des Laufens

Letzten Freitag war ich bei einem Vortrag von Smarana Puntigam in Graz: Zen des Laufens.
Smarana Puntigam ist der Ultraläufer schlechthin, der Österreicher, der am meisten Wettkampfkilometer überhaupt absolviert hat. Jedes Jahr nimmt er am Self-Transcendence 3100-Meilenlauf in New York teil, dem härtetsten Lauf der Welt.

Smarana Puntigam

In seinem Vortrag, der in Form eines Interviews abgehalten wurde, berichtete er von seinen Erfahrungen, die er bei diesem Rennen gemacht hat. Was bringt ihn dazu immer wieder bei diesem Rennen teilzunehmen, wo eine 0,88 km-Runde 5649 Mal gelaufen werden muss? Smarana dazu: „Bei so einem Mehrtageslauf passiert so viel innerlich, dass es einem nie langweilig wird! Man ist von 6 Uhr in der Früh bis 12 Uhr abends auf der Bahn und hat keine Möglichkeit sich irgendwohin zurückzuziehen. Ähnliche Probleme wie im normalen Alltag treten auf, aber man muss lernen sich den Problemen zu stellen und eine Lösung zu finden, da es keine Ausweichmöglichkeit gibt.“ Was sind das für Probleme? Smarana: „Es können dies zwischenmenschliche Konflikte sein, es kann Unbewältigtes und Verdrängtes aus der Vergangenheit sein. Wenn man lernt loszulassen, kommt es zur Auflösung der inneren Spannungen. Erst dann können die höheren Kräfte frei durch einen fließen.“ Smarana gab das Beispiel von Madhupran Wolfgang Schwerk der bei seinem Weltrekordlauf 2006 eine bestimmte Übung machte, bei der er sich vorstellte, Energie aus der Umgebung und von den Leuten aufzunehmen.
„Wenn man unbedingt eine bestimmte Zeit erreichen will, beginnt man zu verkrampfen, es kommt zu Blockaden und zu Verletzungen,“ stellte Smarana fest. Ein Freund von Smarana lief ganz locker bei einem 700Meilenlauf und die ersten Tage ging es ihm sehr gut. Dann sagte jemand zu ihm, dass, falls er beschleunigen würde, er sogar einen Rekord brechen könne. Da war es geschehen: er versuchte es und schon am nächsten Tag verletzte er sich.
„Basisch ernähren aber auch basisch denken“, lautet Smaranas Devise: „Saure Ernährung führt zwangsweise zur Übersäuerung des Körpers, was wiederum Verletzungen mit sich bringt. Das heißt, man soll sich bewusst basisch ernähren aber trotzdem die Freude am Essen beibehalten.“ Smarana hat dafür ein Zaubermittel: Gerstengrassaft sorgt für ein gesundes Gleichgewicht in der Ernährung und erlaubt ihm auch ab und zu auch zur Tafel Schokolade zu greifen.
Einen Tag später war ich schon im Bioladen und habe mir den besprochenen Gerstengrassaft gekauft. Ich werde über meine gesundheitlichen Fortschritte hier berichten.
In einer Woche beginnt der nächste 3100-Meilenlauf und Smarana ist wieder dabei und das bereits zum siebten Mal. Ich kann ihm von hier aus nur alles Gute wünschen.

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29/05/2008

Besuch beim Hunderter in Wien

Letzten Sonntag war ich in Wien beim vom Sri Chinmoy Marathon Team Österreich organisierten 100-Kilometerlauf. Smarana der Renndirektor hatte um Beistand gebeten, und einige Grazer sind dem Ruf ohne Zögern gefolgt, denn so ein Rennen ist immer ein Erlebnis.

Es ist eine große Leistung, so einen 100-Kilometerlauf zu bewältigen, egal wie schnell man läuft, dabei sein ist alles. Eine solche Distanz hinter sich zu bringen ist wahrlich keine Kleinigkeit. Deshalb gebührt dem Letzten genauso viel Respekt wie den Führenden, die diesmal wieder für absolute Spitzenleistungen sorgten.

Besonders bei den Damen fiel mir eine Ungarin von Anfang an ins Auge, die vorneweg lief und alle Konkurrentinnen hinter sich ließ. Sie lief ein so schnelles Tempo während der ersten zwei Stunden, dass wir alle glaubten, sie würde noch vor halber Strecke zusammenbrechen. Aber weit gefehlt. Die tapfere Ungarin hielt durch und am Ende sprang nicht nur der erste Platz heraus sondern auch die beste Zeit, die je von einer Dame bei diesem Traditionsrennen erzielt wurde.

Hunderter2008

Bei den Herren gab es ebenfalls einen Start-Ziel Sieg. Alleine vorne lief ein junger Unbekannter, ein Nobody in der Ultralaufszene. Ein Blick auf die Starterliste bestätigte die Vermutungen: Es handelte sich um einen Achtzehnjährigen, der vorne einsam seine Runden drehte. Später erfuhren wir, dass dies sein erster Hunderter war. Also ein neuer Stern am österreichischen Ultrahimmel. Hut ab vor diesem wackeren Kämpfer. Nächstes Jahr will er wieder kommen und diesmal eine Siebenstundenzeit laufen. Dann werden die Thalmanns, Fabianeks und alle anderen vorherigen Gewinner große Augen machen.

Hundert2008

Ich saß ind er Zählstation. Bei jeder Runde wird die Zwischenzeit eines jeden Läufers eingetragen. Die ersten Stunden regnete es, dann wurde es glühend heiß. Wir sorgten für Stimmung, klatschten jedem Passierenden Beifall. Musikgruppen entlang der Strecke spielten Belebendes, bei einer Erfrischungsstation gab es Getränke und Verköstigung und zwei Massagezelte standen jederzeit bereit. Für das Wohl der Teilnehmer war bestens gesorgt und gerade deshalb kommen unsere Stammläufer immer wieder: wegen der guten Stimmung und Verpflegung. Bei dieser Veranstaltung bilden Zuschauer, Helfer und Läufer eine Einheit. Das ist das einmalige dieses Ultras. Und darum freue ich mich schon auf ein nächstes Mal.

Hier Ergebnisse und Fotos.

 

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22/05/2008

Die historischen Filme von Utpal Marshall

Während in Cannes große Stars wie Woody Allen, Steven Spielberg oder Clint Eastwood um Goldene Palmen wetteifern, stellt er ganz bescheiden auf seiner Homepage seine dokumentarischen Filme vor, die er in den 70ziger Jahren gedreht hat. Seine Filme sind hochinteressant, denn Utpal Marshall ist Filmemacher mit Leib und Seele.
Im August 1974 besuchte er zum ersten Mal die Celebrations in New York. Er wollte jeden Augenblick in Bild und Ton festhalten. Sri Chinmoy war gerade 42 Jahre alt geworden. Dabei ist folgender Film herausgekommen.

Im Jahr 1979 nahm er zusammen mit Sri Chinmoy und Freunden an einem 24-Stunden-Fahrradrennen im Central Park von New York teil. Es war das Härteste, was er bis dahin getan hatte.

Beim Games-Day im Jahre 1976 nimmt der 44jährige Sri Chinmoy an einem Volleyballspiel teil. Hier die historischen Bilder dazu.
 
Der passionierte Reporter Utpal Marshall leitet sein Blog mit folgenden Worten ein: „Wir sind alle Reisende entlang der Straße des Lebens. Manchmal wiederholen wir unsere Schritte auf familiären Boden, andere Male beschreiten wir neue Wege. Wir erforschen neue Welten mit neuen Herausforderungen. Auf jedem Pfad und jedem Schritt des Lebens kann Schönheit gefunden werden. Sowohl im Spektakulären als auch im Alltäglichen. Innen und Außen.“

 

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07/05/2008

Ashritas Europatournee im März

Ich bin Fan des Guinnessrekordhalters Ashrita und regelmäßiger Besucher seiner Webseite. Hier berichtet er von seinen neu aufgestellten Bestleistungen. Einige von seinen Rekorden habe ich live miterlebt, vor allem ist mit sein Triple aus dem Jahre 2002 bei den Impossibility-Challenger in München noch in angenehmer Erinnerung.

Auch dieses Jahr war er wieder bei den Impossibility-Challenger Spielen in München dabei. Eine Woche vorher hatte er bei der Eröffnung des World Harmony Runs in Rom (27 März) teilgenommen und in Rom plante er vor dem Kolosseum auch gleich einen Rekord, nämlich die meisten Pogostabsprünge in einer Minute zu vollbringen, einen Rekord, den bis dahin selbst gehalten hat, denn auf dem Pogostab ist er einfach Weltklasse. Wie viele und verschiedene Rekorde hat er nicht schon mit dem Pogostab gebrochen.

Vor dem Kolosseum fand er einen idealen Gehsteig vor, ein verkleideter Gladiator, der sich von Touristen gegen Geld ablichten ließ, meldete aber Territoriumansprüche an und so musste Ashrita etwas zur Seite weichen, wurde dann aber eines glattsauberen Fußgängerweges fündig, auf dem er ungestört seinen Rekord angehen konnte. Nachdem Presse und Richter alle Stellung genommen hatten, begann er zu springen: 4 Pogostabsprünge in der Sekunde, insgesamt schaffte er 245 Sprünge, nicht schlecht für eine so kurze Zeit wie 60 Sekunden.

Er hatte dann ein paar Tage Zeit, die er nützte, um seinen guten alten Freund Priyadarshan zu besuchen, der am Gardasee bei Verona lebt. Dessen Mama aber kochte in diesen Tagen so gut, dass Ashrita tatsächlich ein paar Pfund zunahm und sich ernsthafte Gedanken über die Durchführbarkeit seines Rekordes machte.

Wie dem auch sei, versuchen wollte er es allemal, und kurz nachdem er mit dem Flugzeug am Münchener Flughafen gelandet war, erfüllte ihn eine große innere Freude und bei diesen Spielen der Unmöglichkeit fühlte er sich sofort wohl, weil hier viele Menschen versuchten unmögliche Rekorde aufzustellen und er nicht so sehr aus der Rolle fiel.

Ashrita

Ganz resolut ging er dann sein Vorhaben an, die schnellste Meile auf Stelzen zu bewältigen. Voller Energie begann er den Versuch 4 mal die 400-Meterbahn herumzulaufen. Nach 3 Runden sah es nach einem Rekord aus, vorausgesetzt er stürze nicht und prompt hatte er diesen Gedanken zu Ende gedacht, kam er auch schon ins Stolpern und wäre auch noch fast hingefallen aber im letzten Augenblick gelang es ihm sein Gleichgewicht zurückzugewinnen und legte die Meile in einer Zeit von 7 Minuten und 13 Sekunden zurück, das sind 40 Sekunden schneller als die vorherige Bestleistung. Wieder wurde ihm klar, dass Körper und Verstand zwar wichtig für eine solche Leistung sind, die wahre Stärke aber von innen her kommt und er bedankte sich in Gedanken bei seinem verstorbenen Lehrer Sri Chinmoy dafür, ihn dazu inspiriert zu haben, den Weg der Selbsttranszendenz zu gehen.

Die ganze Geschichte kannst du übrigens auf www.ashrita.org nachlesen.

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19/03/2008

"One Hundred and Seventy God-Music Invocations"

Eines der schönsten und der längsten Konzerte, die ich je von Sri Chinmoy live miterlebt habe, war das Konzert am 11. September 2005 in Interlaken (Schweiz). Sri Chinmoy spielte auf 170 verschiedenen Instrumenten.

Ich kann mich noch genau erinnern: Das Konzert begann um 6 Uhr in der Früh und endete gegen 1:30 nachmittags. Es gab drei längere Pausen von je einer halben Stunde. Es war eines der größten Musikprojekte, die Sri Chinmoy je unternommen hatte, und das nur ein paar Tage vor einer Konzerttournee durch Deutschland. Sri Chinmoy leitete das Konzert mit einem kräftigen Gong ein und blies dann das indische Blashorn. In der Folgezeit musizierte er auf vielen verschiedenen Instrumenten darunter auch die Esraj, die Sitar, die indische Querflöte und das Harmonium. Es war ein Marathonkonzert und es wird mir ewig in Erinnerung bleiben.

Diese historische Musikdarbietung kannst du dir auf Radio Sri Chinmoy anhören:

http://www.radiosrichinmoy.org/radio/312

Viel Spaß

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05/03/2008

Boris Purushottama Grebenshikov live in New York

Letztes Jahr im Sommer bot sich mir die Gelegenheit, ein Konzert der russischen Musiklegende Boris Purushottama an der UNO in New York anzuhören. Damals war auch mein spiritueller Lehrer Sri Chinmoy dabei, er eröffnete das Konzert mit einer Minute stillen Meditation. Danach legte Purushottama los: Begleitet von einer Handvoll internationalen Musiker, spielte er einige seiner schönsten Hits, die er mit der Gruppe Aquarium im Laufe der Jahre aufgenommen hat. Ich erinnere mich noch deutlich an die Standing Ovations, die der Bob Dylan Russlands nach dem Konzert erhalten hat. Ich war total begeistert von diesem mir noch unbekannten Musikers.

Purushottama hatte Sri Chinmoy ein paar Tage in New York besucht. Nach dem Konzert kam er zu den Functions am Aspiration-Ground. Eines Abends bot sich die Gelegenheit ihm Fragen zu stellen. Ich kann mich noch erinnern, wie jemand ihn fragte, wie er seine Lieder komponierte. Er antwortete, dass er zuerst den Text zu seinen Songs schreibe, dann solange den Text wiederhole, bis die Musik von Selbem komme. Später, wenn er dann die Lieder auf seiner Gitarre spiele, würden ihm auch wieder neue Wörter dazu einfallen. Ich finde dies eine sehr interessante Antwort, denn seine Lieder sind unheimlich lyrisch und auch für jemanden, der kein Russisch versteht, recht zugänglich.

Es freue mich sehr, dass nun Radio Sri Chinmoy dieses Konzert online zum Anhören anbietet:
www.radiosrichinmoy.org/radio/307

 

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21.02.2008

Radiosendung “Musik des Herzens“

Letzten Dienstag hörte ich mir eine interessante Radiosendung an, und dies über Internet, denn der schweizer Radiosender Radio Rasa ist in Graz nur über Internet zu empfangen. Also schaute ich unter www.rasa.ch nach und hörte mir die Sendung: „Musik des Herzens“ an, die von Kedar und Nirmala Misani moderiert wurden. Die beiden hatten ein tolles Programm zusammengestellt, mit wunderschönen Meditationsmelodien von Sadhak (Australien), vom russischen Damenensemble Infinity’s Sky und einigen Aufnahmen von Mystiker und Musiker Sri Chinmoy, darunter Improvisationen auf der Echoflöte, auf der Orgel und auf dem Synthesizer. Das Ganze dauerte eine Stunde und war so richtig entspannend und erfrischend. Die Sendung wird übrigens jeden 3. Dienstag im Monat ausgestrahlt.

 

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10. Februar 2008

Bob Dylans Radiosendung

Wer kennt nicht schon Knockin’ on Heaven’s Door von Bob Dylan? Dieser legendäre Folk- und Rockmusiker, mittlerweile weit über 60, betreibt eine eigene wöchentliche Radiosendung, die von vielen seiner Fans angehört wird. In einer dieser Sendungen (am 30. Januar 2008) hat er kürzlich ein Gedicht von Sri Chinmoy rezitiert. Hier meine Übersetzung von dem Gedicht, dessen Originalfassung auf hier zu finden ist.

Zweifel ist das Schloß
Vertrauen ist der Schlüssel

Hass ist das Schloß
Liebe ist der Schlüssel

Der Körper ist das Schloss
Die Seele ist der Schlüssel

Unwissenheit ist das Schloss
Licht ist der Schlüssel

Gottes Herz hat kein Schloss
Der Verstand des Menschen hat keinen Schlüssel

Wer Bob Dylan im Originalton hören möchte, der schaue hier.

 

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Fotos von Sri Chinmoy                                                            08. Februar 2008

Ich mag Fotos von Sri Chinmoy. Es gibt deren sehr viele und am meisten bin von denen angetan, auf denen sich Sri Chinmoy in einer tiefen Meditation befindet. Die Augen schauen ins Unendliche, der Kopf ist zurückgelehnt, die Lippen haben sich zu einem süßen Lächeln geformt. Ein spiritueller Meister in höchster Trance, was gibt es für einen höheren Anblick. Kein Wunder, dass ich ganze Fotoalben voll mit Meditationsfotos von Sri Chinmoy besitze. So ein Foto hält einen Augenblick fest, wo der Yogi eins geworden ist mit seiner Quelle, mit dem Höchsten. Ähnlich wie die Meditationsvideos geben sie Inspiration für die tagtägliche Praxis.

Aus dem Grund freue ich mich sehr über Kedars neuen Fotoblog, auf dem jeden Tag ein neues Foto von Sri Chinmoy erscheint:
http://srichinmoyphotos.wordpress.com/

Kedar ist ein Filmproduzent und Fotograf, der mittels Kamera versucht das Spirituelle hier auf der Erde in Bild und Film zu erfassen.

Ein anderer Fotoblog, den er auf die Beine gestellt hat, mit wunderschönen Naturfotos ist folgender:
http://kedarphotography.wordpress.com/

 

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20. Januar 2008

Ustad Allaudin Khan                          

Ustad Allaudin Khan, der große Virtuose der klassischen indischen Musik war Lehrer von Ravi Shankar, Ali Akbar Khan und anderen musikalischen Größen. Die ersten vierzig Jahre in Babas Leben (so wird er von seinen Schülern genannt) waren voller interessanter Erfahrungen und Erlebnissen und ich möchte einige hier davon erzählen:

Allaudin hatte schon in seiner Kindheit eine große Liebe für Musik, und wollte Musiker werden, aber da es für einen jungen Menschen als unehrenvoll galt, Musiker zu werden, war seine Familie dagegen. Babas Musikliebhaberei war aber so stark, dass er mit acht Jahren von Zuhause weglief und sich einer Musikerwandergruppe anschloss, die singend durch das Land zog. Hier lernte er verschiedene Instrumente spielen unter anderem auch Schlaginstrumente wie Dhol, Tabla oder Pakhawaj und Windinstrumente wie Shahnai, Klarinette oder Trompete. Später blieb Baba in Dacca und mit 14 Jahren kam er in die bengalische Hauptstadt Calcutta. Hier machte er Bekanntschaft mit Nulo Gopal, einem berühmten bengalischen Sänger, und wurde dessen Schüler. Baba blieb ganze 7 Jahre bei Nulo Gopal, und erlernte die Fundamente der klassischen indischen Musik. Dieser erlag aber dann einer schweren Krankheit und Baba stand wieder auf eigenen Füßen. In der Zeit hatte er jedoch die Fähigkeit erlernt jede Melodie, die er gehört hatte, aus dem Gedächtnis aufs Blatt niederzuschreiben.

Während des Unterrichts bei Nulo Gopal hatte Baba einen Job als Tabla Spieler beim Star Theater (der von Girish Ghose geleitet wurde) und lernte durch das Orchester den in bengalischen Komponisten Habu Dutt kennen, ein Bruder von Swami Vivekananda! Dieser inspirierte ihn, sein eigenes Ensemble zu kreieren: Die Maihar Band, die recht bekannt wurde im ganzen Land. Mit zwanzig Jahren begab er sich in eine Stadt namens Muktagache. Hier am Hof von Raja Jagat Kishore, hörte er zum ersten Mal den berühmten Sarodmaestro Ustad Ahmad Ali spielen, dessen Schüler er in der Folgezeit wurde. Die nächsten 4 Jahre widmete er seine ganze Zeit und Energie dem Erlernen des Sarodspiels. Ahmad Khan nahm ihn auch mit in seine Heimatstadt Rampur. Eines Tages erklärte ihm sein Lehrer, dass er ihn nun genug gelehrt habe, dass es nun Zeit für ihn werde, sich als Musiker zu etablieren und seine eigene Tradition zu gründen.

In Rampur befanden sich damals die besten Musiker Indiens, die alle am Hof vom Nawab (eine Art K önig) von Rampur angestellt waren. In der Folgezeit gelingt es ihm, bei einigen sehr guten Musikern Unterricht zu bekommen, aber der Größte von allen war Ustad Wazir Khan, musikalische Lehrer von Nawab und ein direkter Nachfolger von Tan Sen. Die Vervollkommnung, die Baba in der Musik anstrebte, konnte nur über diesem genialen Musiker führen.

Es gelang Baba trotz mehreren Versuchen nicht Ustad Wazir Khan zu begegnen, denn das Haus des Maestros war streng bewacht, und die Wächter gewährten ihm wegen seiner alten, abgenutzten Kleidern keinen Einlass. In seiner Verzweiflung wollte Baba seinem Leben ein Ende setzen, aber ein moslemischer Priester riet ihm, einen Brief an den Nawab von Rampur zu schreiben. In diesem Brief erzählte er, wie er extra von Bengalien angereist war, um Musik bei Ustad Wazir Khan zu studieren. Um den Brief dem Nawab zu übergeben, heckte Baba einen verrückten Plan aus. Eines Tages warf er sich vor dessen Kutsche, die auf dem Weg zum Theater war. Die Kutsche blieb rechtzeitig stehen, die Leibwächter rissen Baba hoch und zerrten ihn vor den Nawab und Baba hatte die Gelegenheit dem Nawab seinen Brief zu überreichen. Dieser war so beeindruckt vom Schreiben von Allaudin, dass er diesen in seinen Palast einlud und ihn vorspielen ließ. Baba nutzte seine Chance und der Nawab gab ihm ein Empfehlungsschreiben für Ustad Wazir Khan, der ihn daraufhin als Schüler annahm.

Aber auch jetzt war Babas Leidensweg noch nicht zu Ende, denn in den ersten zweieinhalb Jahren war Baba nur Diener von Wazir Khan, und in dieser Zeit lehrte ihn Wazir Khan keinen einzigen Ton. Eines Tages jedoch bekam Wazir Khan durch Zufall einen Brief von Babas Familie in die Hände, in dem Baba auffordert wurde, doch nach Hause zu seiner Frau heimzukehren, weil sie versucht hatte sich das Leben zu nehmen. Sofort stellte er Baba zur Rede, da er nicht wusste, dass Baba verheiratet war. Bei einem Kurzbesuch zuhause hatten Babas Eltern Allaudin verheiratet, dieser hatte aber schon nach ein paar Wochen seine Frau sitzen lassen, um sich wieder ganz dem Erlernen der Musik zu widmen. Als Wazir Khan erfuhr, dass Baba sogar seine frischvermählte Frau aufgegeben hatte, nur um Musik bei ihm zu studieren, war er so tief beeindruckt, dass er Baba versprach, ihm alles zu lehren, was er könne, nur solle er vorher ein paar Wochen zu seiner Frau reisen, um seine Familienprobleme zu bereinigen. Der Maestro hielt Wort und machte Allaudin zum begnadeten Musiker, der in der indischen Musikwelt sich einen unsterblichen Namen machte. An seinem Sterbebett sagte Wazir Khan zu Baba: „Dein Name und der Name deiner Schüler werden für immer weiterleben und du wirst die große Tradition des Beenkar Gharana und den Ruhm von Mian Ten in die Welt tragen.“    

 

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Drei Klassiker                                        15. Januar 2008

In meinem Bücherregal stehen sie nebeneinander und zieren das oberste Regal: Samadhi and Siddhi, Death and Reincarnation, Yoga and the spiritual Life. Es sind dies 3 absolute Klassiker, von Sri Chinmoy geschrieben, die Anfang der 70ziger Jahre erschienen sind und seither etliche tausende Male verkauft wurden und in sehr viel Sprachen übersetzt wurden.

Es sind Bücher, die einfache spirituelle Wahrheiten beinhalten und leicht verständlich geschrieben sind, sodass der einfache Mann von der Straße sie ohne Probleme lesen kann.

An ein Erlebnis erinnere ich mich besonders gerne: Ich saß im Zug von Den Haag nach Utrecht und lass gerade in Samadhi and Siddhi. Plötzlich bemerkte ich, dass mein Sitznachbar, ein junger holländischer Student auf mich starrte und ich drehte mich zu ihm ihn. „Samadhi and Siddhi!“ sprach er mich an, „das sind Dinge, nach denen ich suche.“ Wir kamen in ein herzhaftes Gespräch, tauschten Adressen aus und ich schenkte ihm mein Exemplar von Samadhi and Siddhi. Später kam er zu meinem Meditationskurs nach Utrecht und wir wurden gute Freunde.

Um es auf den Punkt zu bringen: Diese drei Bücher haben schon viele spirituelle Sucher weltweit inspiriert und werden auch in Zukunft viele Sucher inspirieren.
Im deutschsprachigen Verlag "Golden Shore" ( www.goldenshore.de ) sind sie auf Deutsch erhältlich, und im Originaltext kann man sie unter folgenden Links nachlesen:

http://www.srichinmoylibrary.com/death-reincarnation/

http://www.srichinmoylibrary.com/yoga-spiritual-life/

http://www.srichinmoylibrary.com/summits-god-life/

 

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Geschichte aus der Mahabharata: 

Der Kopf des Barbarikas                             7.Januar 2008

Die Mahabharata ist ein altindischer Heldenepos bestehend aus vielen wunderbaren kleinen Geschichten und Legenden. Hier eine davon:

Barbarika war ein Enkelkind von Bhima, dem Zweitältesten der Pandava Brüder. Schon in seiner Kindheit ein tapferer Kämpfer, konnte er mit seiner Kampfkunst Shiva so sehr beeindrucken, dass dieser ihm die drei Pfeile schenkte, die nie ihr Ziel verfehlten. Später gab ihm der Feuergott Agni den Bogen, mit dem er unbesiegbar in den drei Welten (Himmel, Erde und Hölle) wurde. Barbarika wurde vom Volk „Teen Baandhaari“( Träger der 3 Pfeilen) genannt.

Als Barbarika hörte, dass die Schlacht zwischen den Pandavas und den Kauravas unmittelbar bevorstand, wollte er sich die Schlacht unbedingt ansehen. Er versprach seiner Mutter, dass er auf der Seite des Verlierers kämpfen würde. Bewaffnet mit seinem Bogen und seinen drei Pfeilen ritt er auf seinem blauen Pferd (Neela Ghoda) zum Schlachtfeld.

Der allgegenwärtige Krishna, verkleidet als Brahmane, stoppte Barbarika, um ihn auf die Probe zu stellen. Er machte sich über Barbarika lustig: „Wieso begibst du dich nur mit 3 Pfeilen bewaffnet zu dieser großen Schlacht“, und Barbarika antwortete, dass ein einziger seiner Pfeile genüge, um den Feind zu besiegen. Wenn er alle seine drei Pfeiler benütze, würde er in allen 3 Welten unbesiegbar sein. Daraufhin forderte Krishna heraus, er solle mit einem seiner Pfeile alle Blätter vom Peepal Baum, unter dem er stand, durchbohren und zusammenbinden. Barbarika nahm die Herausforderung an, zog einen Pfeil heraus, schoss ihn ab und durchstach mit seinem Pfeil alle Blätter vom Baum mit einer Ausnahme: Krishna hatte ein Blatt unter seinem Fuß versteckt, und der Pfeil kreiste unverrichteter Dinge um Krishnas Fuß, ohne das letzte Blatt zu erwischen, woraufhin Barbarika seine Niederlage eingestehen musste. Krishna fragte den Jungen, wen er denn im Krieg bevorzugen würde. Barbarika erklärte, er würde die Seite einnehmen, die dabei war die Schlacht zu verlieren. Krishna wusste damals schon, dass die Niederlage der Kauravas unvermeidbar war und, dass, falls Barbarika die Kauravas unterstützen würde, sich das Blatt wenden würde.

Der Brahmane bat den Jungen um ein Almosen. Barbarika versprach ihm:„Heer, ich gebe Ihnen alles, was Sie sich wünschen.“ Krishna bat ihm das Unverschämte: Er solle seinen Kopf als Almosen herschenken. Barbarika war schockiert und erkannte sogleich, dass da etwas nicht stimmte. Er bat den Brahmanen seine wahre Identität preiszugeben. Krishna gab ihm eine Vision seiner wahre Göttlichen Form und Barbarika wusste Bescheid. Krishna erzählte ihm dann, dass vor einer Schlacht es Brauch sei, den Kopf des tapfersten Krieger zu opfern, um das Schlachtfeld zu heiligen. Da Barbarika der Tapferste sei, biete er ihn deshalb um seinen Kopf. Um sein Versprechen einzuhalten, das er Krishna gegeben hatte, opferte Barbarika seinen Kopf, äußerte vorher aber noch den Wunsch, die große Schlacht der Mahabharata mit ansehen zu dürfen, und Krishna versprach ihm, seinen Wunsch zu erfüllen. Nachdem sich Barbarika den Kopf abgeschnitten hatte, platzierte Krishna den Kopf auf einen Hügel, von dem aus der Kopf das ganze Schlachtfeld überblicken konnte.

Nach der Schlacht diskutierten die Pandava Brüder darüber, wer von ihnen letztendlich den Sieg herbeigeführt habe, und Krishna schlug vor, dass Barbarikas Kopf dies entscheiden solle, da er als neutraler Beobachter die ganzen Kriegshandlungen beobachtet habe. Barbarikas Kopf erklärte unmissverständlicherweise, dass Krishnas Anwesenheit alleine für den Sieg ausschlaggebend war.
Heute wird Barbarika als Khatushyamji in Rajasthan (Indien) verehrt.

 

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Willkommen zu meinem Blog                              21.Dezember 2007

Ich möchte mein Blog mit einem Gedicht meines spirituellen Lehrers Sri Chinmoy beginnen. Es ist das dritte englischsprachige Gedicht, das er damals im Sri Aurobindo Ashram geschrieben hat und ist Teil einer Serie von Gedichten die im Gedichtebüchlein „Meine Flöte“ erschienen ist.

Das Absolute

Kein Verstand, keine Form, ich allein existiere;
Verebbt sind Wille und Gedanken.
Das letzte Ende des Tanzes der Natur,
Ich bin Es, das ich gesucht habe.

Ein Reich reiner, letztlicher Glückseligkeit,
Jenseits des Wissenden wie des Gewußten;
Endlich genieße ich eine immense Ruhe;
Ich stehe dem Einen allein gegenüber.

Ich bin über die geheimen Meere des Lebens gekreuzt;
Ich bin zum Ziel geworden.
Die unveränderliche Wahrheit ist enthüllt;
Ich bin der Weg, die Gott-Seele.

Mein Geist ist sich aller Höhen bewußt;
Ich bin stumm im Herzen der Sonne.
Ich tausche nichts mit Zeit und Taten;
Mein kosmisches Spiel ist getan.


Weitere interessante Gedichte von Sri Chinmoy findest du unter: http://www.srichinmoy.org/deutsch/library/lyrikd